Skip to main content

Rund 60 Gebäude betroffen

Fernwärme-Versorgung im Karlsruher Westen unterbrochen

Durch einen Schaden an einer Leitung müssen rund 60 Gebäude in den Karlsruher Stadtteilen Mühlburg und Weststadt seit 15 Uhr am Freitag ohne Fernwärme auskommen. Die Reparatur soll noch in der Nacht abgeschlossen sein.

Reparaturarbeiten: An der Ecke Sophienstraße und Herderstraße sind die Stadtwerke mit der Fehlersuche beschäftigt. Aus einem Schacht (rechts im Bild) dampfen noch Reste des im Rohr verbliebenen Wassers. An der vermuteten Schadensstelle legen Arbeiter das Rohr frei. Foto: Pascal Schütt

Im Karlsruher Westen ist am Freitag gegen 15 Uhr ein Leck an einer Fernwärmeleitung aufgefallen, weil Wasserdampf aus einem Schacht kam. Rund 60 Gebäude konnten nach Angaben der Stadtwerke zunächst nicht versorgt werden. In einer ersten Information hatte man von bis zu 2.000 Haushalten gesprochen. Gegen 17.40 Uhr bekamen drei Viertel der Gebäude durch eine veränderte Absperrstrategie wieder Fernwärme. Kurz nach 18.30 Uhr gehen die Stadtwerke davon aus, den Fehler gefunden zu haben. Die notdürftige Reparatur soll noch in der Nacht erfolgen.

Betroffen sind Gebäude in Mühlburg und der Weststadt. Laut Stadtwerken geht es um die Versorgung in der Bachstraße, Gellertstraße, Grillparzerstraße, Händelstraße, Herderstraße, Ludwig-Marum-Straße, Kaiserallee, Schubertstraße, Sophienstraße, Weltzienstraße sowie Wichernstraße.

Suche nach der Schadensstelle

Festgestellt wurde das Leck an der Ecke Sophienstraße und Herderstraße. Das bedeutet aber nicht, dass sich der Schaden auch dort befindet. „Wenn eine Leitung gebrochen ist, läuft das Wasser in die Isolierung und tritt an anderer Stelle aus“, erklärt Stadtwerke-Sprecher Markus Schneider. Kurz nach 18 Uhr legten Arbeiter wenige Meter vom Schacht entfernt unter dem Bürgersteig das Rohr frei. Dort vermuteten sie das Leck.

Der Schaden soll im Lauf der Nacht durch das Einbringen von hitzebeständigen Hochdruckschläuchen notdürftig repariert werden. Innerhalb weniger Stunden sollen auch die übrigen 15 Gebäude wieder mit Fernwärme versorgt werden, sagt Schneider.

nach oben Zurück zum Seitenanfang