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100.000 Euro Schaden

Feuer in Wohnhaus in Karlsruhe: Mehrere Verletzte

Auf einem Erdgeschossbalkon in einem Mehrfamilienhaus in Karlsruhe-Oberreut hat es am Montagabend gegen kurz vor elf Uhr gebrannt. Bei dem Feuer, das laut Feuerwehr auf mehrere darüber liegende Wohnungen übergriff, wurden mehrere Personen verletzt. Außerdem muss ein Bewohner mit einer Anzeige rechnen.

Unbewohnbar sind gleich mehrere Wohnungen nach dem Feuer am Montagabend. Foto: Aaron Klewer / Einsatz-Report24

Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren bei dem Brand vor Ort und holten die Bewohner aus dem Gebäude. Der Rettungsdienst musste mehrere Verletzte versorgen. Darunter drei Bewohner, bei denen ein Verdacht auf eine Rauchgasgiftung bestand. Ein Feuerwehrmann wurde an der Hand leicht verletzt. Alle Verletzten konnten ambulant vor Ort behandelt werden.

Die Flammen breiteten sich von der Terrasse einer Erdgeschosswohnung auf die darüber liegenden Balkone bis zum vierten Obergeschoss aus. Das Feuer an der Rückseite des Wohngebäudes in der Friedrich-Weick-Straße konnte rasch eingedämmt werden.

Die Bewohner kamen während des Feuers vorübergehend im Foyer einer nahegelegenen Firma unter. Gleich mehrere Wohnungen sind nach dem Feuer nicht mehr bewohnbar. Die Betroffenen konnten bei Bekannten und Verwandten unterkommen. Die Brandursache ist nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen unklar. Weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern hierzu noch an. Insgesamt entstand ein Schaden von geschätzten 100.000 Euro.

Bewohner verweigert Herausgabe der Wohnungsschlüssel

Bei der Herausgabe seiner Wohnungsschlüssel wehrte sich ein 46-jähriger Bewohner heftig. Da ein Betreten seiner Wohnung für die Feuerwehr dringend erforderlich war, wurde er aufgefordert, die Wohnungsschlüssel auszuhändigen. Die Feuerwehr holte die Polizei zur Hilfe. Laut Polizei Karlsruhe mussten mehrere Beamten den Mann am Boden festhalten, um ihm die Schlüssel abzunehmen. Verletzt wurde dabei niemand.

Obwohl der Mann offenbar Rauch eingeatmet hatte, verweigerte er eine ärztliche Untersuchung. Er wurde zum Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt mitgenommen und muss mit einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

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