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Kunst am Schloss

Endspurt für die Karlsruher Schlosslichtspiele: Zum Finale gibt es ein besonderes Bonbon

Finale in Karlsruhe: Bis zum 3. Oktober laufen die Schlosslichtspiele. Und zum Abschluss am Finaltag gibt es eine Besonderheit für die Besucher: ein Blick zurück auf das Jahr 2015.

Die Lichtspiele gehen am Tag der Deutschen Einheit zu Ende. Bis dahin gibt es noch diverse Shows. Foto: Peter Sandbiller

Fans der Schlosslichtspiele haben noch wenige Tage die Chance: Bis einschließlich Sonntag, 3. Oktober, verwandelt sich der Barockbau mit Einbruch der Dunkelheit in eine Riesenleinwand.

Das Programm startet jeweils um 19.30 Uhr. Jeden Abend sind drei Shows im Programm, die in Blöcken mehrfach wiederholt werden. Am Freitag, 1. Oktober, sind „Matter Matters“ von der ungarischen Gruppe Maxin10sity, „Attitude Indicator“ von The Nightlab TNL und das Stück „Nucleus“ der Karlsruher Hochschule für Musik zu sehen.

Am Samstag und Sonntag ist ebenfalls „Matter Matters“ im Programm. Am Samstag laufen zudem „Synthetic Sonnets“ von Antonin Krizanic sowie am Sonntag „Hands on“ von Jonas Denzel und „Ganesis“ von Spiegelball.

Alle Infos zu den Schlosslichtspielen Karlsruhe finden Sie in unserem Überblick.

Wiedersehen mit der Premieren-Show zum Finale am Sonntag in Karlsruhe

Am Freitag startet die letzte Show um 22.15 Uhr, am Samstag um 21.50 Uhr. Ein besonderes Bonbon gibt es zum Finale am Sonntag: Dann wird ab 21.45 Uhr „300 Fragments“ von Maxin10sity gezeigt – die bei der Schlosslichtspiele-Premiere im Jahr 2015 die erste Show überhaupt war.

Es waren für uns dieses Jahr emotionale Schlosslichtspiele.
Martin Wacker, Cheforganisator

„Es waren für uns dieses Jahr emotionale Schlosslichtspiele: Wir durften nach der Pause 2020 wieder live am Schloss spielen“, sagt Cheforganisator Martin Wacker. Deshalb zeige man als kleines Feuerwerk zum Schluss wieder diese beim Publikum so beliebte Geburtsshow. Der Eintritt ist frei.

Illuminationen an weiteren Plätzen in der Karlsruher City

Auch am Schlusswochenende leuchtet aber nicht nur das Schloss. Beim erstmals parallel laufenden Light Festival werden weitere Plätze und Gebäude in Szene gesetzt. Auf dem Weg vom Schloss in die City wird der Stammsitz der BNN in der Lammstraße illuminiert: Der Bau wird mal blau, mal gelb beleuchtet. Das Farbenspiel erinnert an das Umblättern einer Zeitungsseite.

Im Nymphengarten hinter dem Naturkundemuseum ist eine weitere Station. Dort arbeitet die Künstlerin Nicola Falley mit den Überresten des Amalienschlösschens. Auf dem Gelände Alter Schlachthof spielt Jonas Denzel mit der Substage-Fassade. Und am Festplatz werden der Kamin des ehemaligen Heizkraftwerks, das Konzerthaus sowie der Glasgang der Gartenhalle kunstvoll beleuchtet.

Das Konzept der Dezentralität ist im Zuge der Corona-Krise erdacht worden: Es geht darum, keine zu großen Menschenansammlungen am Schloss zu haben. Der Erfolg ist nach Einschätzung der Organisatoren so groß, dass man diesen Ansatz im nächsten Jahr gerne weiterverfolgen will.

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