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Kundgebung des Friedensbündnis

Antikriegstag auf dem Karlsruher Schlossplatz: Reden über Afghanistan

Antikriegstag: Redner und Besucher der Kundgebung des Friedensbündnisses auf dem Karlsruher Schlossplatz haben sich am Mittwoch gegen militärische Interventionen und für mehr Klimaschutz ausgesprochen.

Antikriegstag: Gegen militärische Interventionen und für mehr Klimaschutz sprachen sich Redner und Besucher der Kundgebung des Friedensbündnisses auf dem Schlossplatz aus. Foto: Peter Sandbiller

Das Peace-Zeichen zu Füßen des Denkmals von Großherzog Karl-Friedrich, zahlreiche Friedensfahnen in den Händen der rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – so hat das Friedensbündnis am Mittwochabend auf dem Schlossplatz den diesjährigen Antikriegstag begangen. Die Rednerinnen und Redner kamen dabei immer wieder auf ein Thema zurück: Afghanistan und sein Schicksal.

Friedensbündnis thematisiert vor allem Afghanistan

„Die Nato-Truppen verlassen ein verwüstetes Land“, fasste der Moderator der Kundgebung, Stefan Lau, die Lage am Hindukusch zusammen. Er sprach von einer humanitären Katastrophe und forderte Solidarität mit den Menschen dort.

Weiteren Auslandseinsätzen der Bundeswehr – namentlich dem im afrikanischen Mali – erteilte der Redner unter dem Applaus vieler Zuhörerinnen und Zuhörer eine Absage.

Dieter Bürk, der Chef des DGB-Stadtverbands, nannte den Antikriegstag einen „Tag der Mahnung“. Es dürfe nie wieder Krieg geben, nie wieder dürfe Faschismus herrschen, betonte der Gewerkschafter.

Auch Bürk nahm Afghanistan in den Blick. Der Westen habe allzu sehr auf militärische Intervention gesetzt. „Es ist ein Irrglaube, demokratische Staatlichkeit lasse sich mit militärischen Mitteln durchsetzen“, sagte er. Opfer des aktuellen Desasters in Afghanistan seien neben anderen vor allem Frauen und Mädchen, Journalistinnen und Menschenrechts-Aktivistinnen. Bürk forderte Entspannung und Kooperation anstelle von Konflikt und Konfrontation. In weiteren Redebeiträgen forderten unter anderem Vertreter des Klimacamps, der Naturfreunde und anderer Organisationen mehr Anstrengung für Klima- und Umweltschutz.

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