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Wohnungsbauprogramm für Federvieh

Genossenschaft installiert in der Karlsruher Gartenstadt 300 Nistkästen

Die gefiederten Bewohner der Gartenstadt in Karlsruhe-Rüppurr können sich pünktlich zum kaltnassen Herbsteinbruch über neue Behausungen freuen. Die Genossenschaft Gartenstadt e.G. lässt derzeit 300 Vogelhäuser an den Fassaden des Viertels montieren. 

Torsten Stober und Kai Rozowski vom Werkhof der Wohnungsgenossenschaft installieren am Krokusweg eines der Vogelhäuser. Foto: Jörg Donecker

Der Hintergrund: Infolge umfangreicher Sanierungsarbeiten am Gebäudebestand in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten sind wichtige Nistmöglichkeiten für die Vögel verloren gegangen.

„Wir müssen heute entsprechend der Vorschriften zur Wärmedämmung absolut dichte Häuser bauen. Dabei fallen zwangsläufig viele Nistplätze weg“, erklärt Ralf Neudeck, Vorsitzender der Genossenschaft.

Die Vögel würden sich sonst unter lose Dachziegel oder durch die früher übliche Spalte zwischen Dachstuhl und Mauerwerk zwängen. Das sei nach einer Sanierung nicht mehr möglich. Man achte deshalb darauf, nicht während der Brutperiode zu bauen, um die Tiere nicht zu stören. Im Anschluss würden den Vögeln mit den neuen Kästen vollwertige Ausweichquartiere angeboten.

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