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Investor will bald bauen

Ruine des Schlosses Augustenburg sorgt in Karlsruhe-Grötzingen für Unmut

Der Zustand von Schloss Augustenburg ist in Grötzingen ein großes Ärgernis. Bürger meinen, das älteste Bauwerk Karlsruhes ist in Gefahr. Nun hat der Investor sein vorübergehendes Schweigen gebrochen.

Der Putz bröckelt: Der historische Frontbau des ältesten Schlossbaus von Karlsruhe steht leer und ist der Witterung ausgesetzt. Jutta Leyendecker, hier mit ihrem Hund Alba, moniert die Zustände. Foto: Jörg Donecker

In Grötzingen herrscht Unruhe bei Bürgern und Ortschaftsrat: Seit zwei Jahren ist Schloss Augustenburg, der älteste Fürstenbau Karlsruhes, eine Ruine.

Nach dem Teilabriss durch den Investor, den französischen Seniorenheim-Konzern Orpea, sehen die Kritiker die historische Substanz des für die Geschichte des Malerdorfs wichtigen Bauwerks in Gefahr.

Nach Wochen hat jetzt Orpea durch seine Karlsruher Tochter Haus Edelberg auf die Unsicherheit reagiert. „Beim Schloss Augustenburg hat der Bauherr in den vergangenen Monaten einen umfangreichen Aufgabenkatalog abgearbeitet“, wird versichert.

Rutschgefahr am Karlsruher Augustenberg?

Einen Generalunternehmer für den Bau einer neuen Seniorenresidenz habe man nun „in der Endauswahl“. Für den Beginn der Bauarbeiten „fehlt nur noch die finale Baufreigabe, der rote Punkt“, teilt Haus Edelberg mit.

Zuletzt sei es um die Stabilität der historischen Stützmauer am Hang des Augustenbergs gegangen. Jüngst hatte noch das Landesamt Vermögen und Bau gegenüber den BNN erklärt, dass der Eigentümer dabei noch einige offene Fragen zu beantworten habe.

Seniorenzentrum mit 100 stationären Plätzen geplant

Der Bauherr betont jetzt auch, dass der denkmalgeschützte Torso „vollständig intakt“ sei und vor der Witterung geschützt werde. „Nach dem Umbau wird das Seniorenzentrum Schloss Augustenburg 100 stationäre Pflegeplätze, 30 Service-Appartements und 15 Senioren-Wohnungen bieten“, berichtet Haus Edelberg.

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