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Mitbewohner bedroht

Mann mit Machete verursacht Großeinsatz in Karlsruher Südstadt

Ein mit einer Machete bewaffneter psychisch auffälliger Mann hat am Mittwochmittag die Polizei in der Karlsruher Südstadt in Atem gehalten. Das SEK nahm ihn in seiner Wohnung fest.

Polizeieinsatz in der Südstadt Foto: Thomas Riedel

Der offenbar psychisch beeinträchtigte 58-Jährige bedrohte nach Angaben der Polizei gegen 11.30 Uhr einen Mitbewohner in seiner Wohnung in der Karlsruher Luisenstraße mit einer Machete. Anschließend randalierte er in seinem Zimmer und stieß immer wieder Drohungen aus.

Auf Kontaktversuche seitens der Polizei reagierte der Mann nicht. Da nicht auszuschließen war, dass er neben der Machete noch andere Waffen in seinem Zimmer aufbewahrt und sich selbst und Mitbewohner gefährdet, forderten die Beamten Kräfte des Spezialkommandos zur Unterstützung an.

Psychisch beeinträchtigter Mann fiel schon mehrfach auf

Die Luisenstraße war zwischen der Marienstraße und Wilhelmstraße gesperrt. Rettungsdienst und Feuerwehr waren vorsorglich vor Ort. Gegen 13.15 Uhr nahm das SEK den Mann fest. Er wurde in eine Fachklinik gebracht.

Die Person sei wegen psychischer Probleme schon mehrfach aufgefallen, teilte die Pressestelle der Polizei auf Anfrage der BNN mit.

Anfang Juni hatte ein psychisch erkrankter 41-Jähriger bereits einen Großeinsatz in der Oststadt ausgelöst. Damals mussten die Verkehrswege rund um den Gottesauer Platz aus Sicherheitsgründen mehrere Stunden weiträumig abgesperrt werden.

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