Skip to main content

I hätt do mol e Frog

Hirschbrücke und Hirschbuckel in Karlsruhe: Diesen Zweck hatte das Bauwerk einmal

Welchem Zweck diente ursprünglich die Hirschbrücke? Und warum baute man eigentlich den Hirschbuckel? Um die städtebaulichen Entscheidungen des 19. Jahrhunderts zu verstehen, braucht es historische Kenntnisse über den damaligen Verlauf der Eisenbahn-Trassen.

Stadtbildprägend: Die Hirschbrücke in der Südweststadt entstand einst, um eine vielbefahrene Eisenbahntrasse zu überwinden. Später sollte sie gegen einen reinen Zweckbau ersetzt werden. Foto: Jörg Donecker

Tanja Kutscher ist Fahrradfahrerin. Und sie ist regelmäßig in der Südweststadt unterwegs. Als sie unlängst wieder einmal die Hirschstraße entlang radelte, drängte sich ihr eine Frage auf: Warum gibt es eigentlich den Hirschbuckel mit der Hirschbrücke? Oder besser: den „Hirschbuggel“, wie die Ureinwohner des Quartiers gern sagen. Wenig später nach diesem Gedanken setzte sich die BNN-Leser an den Computer und formulierte das Thema unter der Leser-Rubrik „I hätt do mol e Frog“.

Die Frage ist ebenso berechtigt wie überraschend. Denn die charakteristische Brücke gehört so sehr zur gefühlten Grundausstattung der Südweststadt, dass es einiger Abstraktionsfähigkeit bedarf, um sich das Quartier ohne das Bauwerk vorzustellen. Sie trägt maßgeblich zum Flair des Viertels bei, das nicht wenige Besucher an Paris denken lässt, sobald sie zwischen Karlstraße, Kriegsstraße und Brauer-Boulevard flanieren.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang