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Stadionsingen kurz vor Heiligabend

Stadionsingen: Im Karlsruher Wildparkstadion erklingen wieder Weihnachtslieder

Seit Jahren kommen auch in Karlsruhe zur Weihnachtszeit Kinder und Familien zum Stadionsingen zusammen. Das ist für dieses Jahr am 22. Dezember geplant.

Zum bereits fünften Mal findet in diesem Jahr das Stadionsingen beim KSC statt. Hier ein Bild vom vergangenen Jahr.
Zum bereits fünften Mal findet in diesem Jahr das Stadionsingen beim KSC statt. Hier ein Bild vom vergangenen Jahr. Foto: Jürgen Rösner/KME

Es ist zwar erst die fünfte Auflage, aber dennoch ist diese Veranstaltung nicht mehr aus Karlsruhe wegzudenken: Das weihnachtliche Stadionsingen, das am Freitag, 22. Dezember, im BBBank Wildpark am Adenauerring auf dem Programm steht.

Mehrere Tausend Karlsruherinnen und Karlsruher werden zum gemeinsamen Singen erwartet. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 3.000. Für dieses Jahr hoffen die Veranstalter – die christlichen Kirchen Karlsruhes, die Karlsruher Marketing und Event GmbH (KME) und der KSC – noch auf eine Steigerung.

Im vergangenen Dezember war es eine fantastische Veranstaltung.
Luca Maibaum
KSC-Marketingleiter

„Im vergangenen Dezember war es eine fantastische Veranstaltung“, schwärmt KSC-Marketingleiter Luca Maibaum und verspricht, dass ein solcher Abend „nicht nur für Fußball-Fans eine beeindruckende Atmosphäre bietet“.

Auch Fanlieder dürfen nicht fehlen

Außergewöhnlich wird für alle Beteiligten das Programm sein, denn gesungen werden nicht nur bekannte Weihnachtslieder, zu denen etwa „Tochter Zion“ oder „Kommet ihr Hirten“ gehören, sondern auch typische Fanlieder. Da darf das Badnerlied nicht fehlen, aber auch nicht „Für immer KSC“.

Thomas Schalla, Dekan der Evangelischen Kirche, freut sich auf diese „Begegnung der beiden Welten“. Er ist davon überzeugt, dass es verbindend wirkt, gemeinsam Kerzen anzuzünden und zu singen.

Der Dekan der Katholischen Kirche, Hubert Streckert, erklärt die Bedeutung der Kerzen: „Es geht um das Friedenslicht aus Bethlehem, das in der Geburtsgrotte entzündet wird und welches dann auch zu uns nach Karlsruhe kommt“, erklärt er.

„Es wird an diesem Abend auch im Stadion verteilt“, so Streckert. Er ist davon überzeugt, dass der Moment, an dem die Kerzen brennen und alle gemeinsam „Stille Nacht“ singen, „der emotional dichteste Moment“ sein wird.

Weihnachten verbindet die Menschen.
Steffen Beck
Freikirche ICF

Steffen Beck, er ist Leiter der überkonfessionellen Freikirche ICF, spricht von einem „fröhlichen Aufeinanderprallen zweier Welten“, wenn er das Stadionsingen beschreibt: Stadion und Kirche, Fußball und Musik. „Weihnachten verbindet die Menschen“, findet Beck.

Auch jene Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die nicht textsicher sind, können nach Herzenslust mitsingen, da im Stadion Liederhefte mit allen Texten verteilt werden.

Tradition hat 2017 angefangen

Angefangen hat das Weihnachtliche Stadionsingen 2017 – damals noch im Carl-Kaufmann-Stadion, in das immerhin rund 1.000 Sängerinnen und Sänger kamen. „Es stand aber von Anfang an fest, dass das Stadionsingen in den Wildpark kommt, sobald unser Stadion fertig ist“, meint Martin Wacker. Er ist nicht nur KSC-Stadionsprecher, sondern auch KME-Geschäftsführer. „Für das Programm sind 75 Minuten eingeplant, eine Nachspielzeit wird aber nicht ausgeschlossen“, meint er.

Wacker weist darauf hin, dass der Reinerlös der Veranstaltung gespendet wird. Das Geld geht an den Kinderhospizdienst Karlsruhe.

Service

Am Freitag, 22. Dezember, wird das Stadion ab 16.30 Uhr geöffnet sein. Das gemeinsame Singen beginnt um 18 Uhr. Eintrittskarten zum Preis von drei Euro gibt es im KSC-Fanshop und online im KSC-Ticketshop.

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