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Handel mit alten Autos

Immer weniger Gebrauchtwagenhändler in Karlsruhe – woran liegt das?

Der Handel mit alten Gebrauchtwagen ist in diesen Zeiten kein Zuckerschlecken. Wegen Corona bleiben auch hier die Kunden aus, und auch die angestammten Flächen an Straßenecken und in Baulücken werden verstärkt anders genutzt.

Ästhetisch unbefriedigend: Nicht immer sind alte Autos ein attraktiver Anblick. Viele Händler verlegen ihre Geschäfte an die Peripherie oder in den Landkreis. Foto: Jörg Donecker

Hypolite Fekou steht auf seinem Betriebsgelände in der Pennsylvaniastraße und seufzt. „Wir müssen immer umziehen“, sagt er, während er den Blick schweifen lässt auf seine gut zwei Dutzend Autos. Der Karlsruher mit Wurzeln in Kamerun handelt mit Gebrauchtwagen.

Er legt Wert darauf, dass sie akkurat aufgereiht und einladend sauber sind. „Die meisten meiner Autos wurden bei Vertragshändlern in Zahlung gegeben“, erklärt der Geschäftsmann. Jemand entschied sich also für einen Neuwagen und verrechnete diesen mit seinem alten Vehikel. „Und von den Vertragshändlern bekommen wir dann die Altautos“, sagt Fekou.

Das Geschäftsmodell hat seinen Charme: Für die Autohäuser, die sich keine großen Gedanken machen müssen über die Entsorgung der entgegengenommenen Altautos. Aber auch für die Händler eine Stufe weiter unten in der ökonomischen Nahrungskette. Sie haben oft ihre Abnehmer, die gern größere Posten Altautos zum Paketpreis erstehen und in ferne Länder verschiffen. Sie haben nicht selten aber auch gut gepflegte ältere Vehikel mit Service-Nachweis und aktuell bestandener TÜV-Prüfung im Angebot.

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