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OB-Wahl in Karlsruhe

In den Karlsruher OB-Wahlkampf kommt Bewegung

Will niemand außer Frank Mentrup Oberbürgermeister in Karlsruhe sein? Diese Frage drängte sich bisher auf. Nun kommt aber doch noch Bewegung in den Wahlkampf: Freie Wähler und Für Karlsruhe wollen ein Mitglied ihrer gemeinsamen Fraktion ins Rennen schicken.

Der Bürger ist gefragt: Am Nikolaustag findet in Karlsruhe die OB-Wahl statt. Foto: Jan Woitas/dpa

Frank Mentrup bekommt im Karlsruher Oberbürgermeister-Wahlkampf Konkurrenz. Die Freien Wähler und die Wählervereinigung Für Karlsruhe wollen zusammen einen Kandidaten aus ihren Gemeinderatsreihen ins Rennen schicken.

Dies bestätigt Stadtrat Friedemann Kalmbach von Für Karlsruhe. Wer antritt, werde man voraussichtlich kommende Woche öffentlich machen. Die Fraktion der Partner verfügt zusammen über drei Sitze im Stadtparlament.

Kalmbach und sein Kollege Jürgen Wenzel traten bereits in der Vergangenheit bei Oberbürgermeister-Wahlen an. Ein neues Gesicht könnte somit die Stadträtin Petra Lorenz sein.

Amtsinhaber Mentrup wird von der SPD und den bei der Kommunalwahl zur stärksten Gruppe im Gemeinderat aufgestiegenen Grünen unterstützt. Die CDU will nach den Sommerferien ihren Kandidaten präsentieren.

BNN-Informationen zufolge werden die Christdemokraten auf ein Parteimitglied von außerhalb setzen, das derzeit ein Bürgermeisteramt innehat. Bisher ist bekannt, dass Rheinstettens Oberbürgermeister Sebastian Schrempp und der Europaabgeordnete Daniel Caspary abgewunken haben.

Bewerbungen können vom 26. September bis 9. November abgegeben werden

Es ist damit zu rechnen, dass weitere kleinere Parteien Bewerber ins Rennen schicken. Die OB-Wahl findet am 6. Dezember statt. Bewerbungen können im Rathaus frühestens am 26. September abgegeben werden. Die letzte Möglichkeit dazu besteht am 9. November.

Eine öffentliche Vorstellung der Bewerber soll am 13. November im Konzerthaus stattfinden. Bekommt am Nikolaustag kein Bewerber die nötige Mehrheit, wird am 20. Dezember erneut gewählt.

Im Jahr 2012 hatte sich Mentrup ebenfalls im Dezember überraschend im ersten Wahlgang durchgesetzt. Die CDU hatte damals auf den Kreischef und Bundestagsabgeordneten Ingo Wellenreuther gesetzt. Insgesamt hatte Mentrup damals sechs Gegenkandidaten.

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