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Die Ideen von Bürgern und Planern

Weniger Autos, mehr für Fußgänger: Was sich bald in der Karlsruher Innenstadt ändern könnte

Kommunalpolitiker und Experten diskutieren hinter verschlossenen Türen über die Zukunft der Karlsruher Innenstadt nach der Fertigstellung der Kombilösung. Die digitale Bürgerbeteiligung wurde wegen Corona noch einmal verlängert.

Sitzen und genießen: Wer zu Fuß in der Stadt unterwegs ist, soll künftig viel mehr schöne Plätze mit Sitzgelegenheiten und erfrischendem Grün wie im Citypark zwischen Ost- und Südstadt finden. So sieht es ein Strategiepapier vor. Foto: Peter Sandbiller

Unterwegs zu Fuß, mit dem Auto oder per Fahrrad: Wer kommt gut durch die Stadt, wer kann sich durchsetzen, wer findet genug Raum für seine Bedürfnisse? Wie die Karlsruher Innenstadt nach dem Bau der Kombilösung aussehen soll, ist Thema des Leitprojekts „Öffentlicher Raum und Mobilität Innenstadt“. Die digitale Bürgerbeteiligung wurde wegen Corona noch einmal verlängert. Am 9. Juni setzen sich Kommunalpolitiker und Experten in einem Workshop wieder zusammen. Sie diskutieren – hinter verschlossenen Türen – über einen zehnseitigen Entwurf, der es in sich hat.

Grundlage des Diskussionspapiers sind Ideen, Forderungen und Ansprüche, die die Stadt seit dem Bürgerforum zum Thema Rad- und Fußverkehr Anfang 2020 in den ersten Wochen der Pandemie gesammelt hat. Es ist spannend, was die Teilnehmer des Workshops nun befürworten, abändern oder verwerfen. Denn das Ergebnis landet am Ende im Gemeinderat. Er entscheidet dann, wohin Karlsruhe die Verkehrsentwicklung künftig steuert.

Konkret könnten die Einwohner der Stadt einiges gewinnen. Schöne Sitzgelegenheiten zum Beispiel wie im City-Park zwischen Ost- und Südstadt, und zwar überall in der Stadt. Das Grundsatzpapier sieht vor, viel mehr Spiel- und Aufenthaltsbereiche einzurichten, Flächen zu entsiegeln und Grün gezielter einzusetzen. Denn Grün spendet Schatten, kühlt und schützt auch mal vor Nieselregen.

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