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Sicherheit in Karlsruhe

Der Karlsruher Werderplatz bleibt trotz Alkoholverbot ein Brennpunkt

Ein Alkoholverbot auf dem Karlsruher Werderplatz und die Einrichtung eines Trinkerraums in der Südstadt sollten die angespannte Situation eigentlich beruhigen. Aber die Trinker- und Drogenszene sind aktiv und aggressiv wie nie zuvor und lassen sich von den Kontrollen der Polizei nur wenig beeindrucken.

Abendstimmung am Werderplatz: Wenn die Biergärten öffnen, zieht sich die Trinkerszene vom Indianerbrunnen vor die Johannis-Paulus-Kirche zurück. Foto: Jörg Donecker

Noch bevor die ersten Cafés auf dem Werderplatz in Karlsruhe ihren Betrieb aufnehmen, herrscht rund um den Indianerbrunnen ein reges Treiben. Rund ein Dutzend Menschen hat sich dort versammelt, einige aus der Gruppe haben trotz des sommerlichen Alkoholverbots eine Flasche Bier in der Hand. Von einer Routinekontrolle der Polizei lassen sich die meisten der Szenemitglieder nicht stören. Einige der Trinker haben es sich mit Hochprozentigem auf der Marienstraße und der Treppe der Johannis-Paulus-Kirche bequem gemacht und schauen von dort aus der Kontrolle zu.

„Wenn die Polizei wieder weg ist, kommen alle wieder und trinken weiter. Ein Platzverweis macht den Leuten wenig aus, sie haben ja nichts zu verlieren“, sagt Susanne Kalesse. Die Mitarbeiterin vom Wirtshaus Wolfbräu hat die Szene jeden Tag im Blick. Der Biergarten des Traditionslokals liegt direkt neben dem Indianerbrunnen und wird vormittags manchmal von den Trinkern in Beschlag genommen.

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