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Zusammenprall mit Polizeiauto

Karlsruhe: Verfolgungsjagd auf Drogen und mit gestohlenem Nummernschild

Ein Autofahrer ist am Freitag in Karlsruhe vor einer Kontrolle geflüchtet. Der Mann stand wohl unter Drogen und war mit geklautem Kennzeichen unterwegs.

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße.
Verfolgungsjagd in Karlsruhe: Auf der Flucht prallte ein 28-Jähriger mit einem Streifenwagen der Polizei zusammen. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolfoto

Unter Drogen, mit einem geklauten Nummernschild und ohne Führerschein hat sich ein 28-jähriger Mann in Karlsruhe eine riskante Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Zudem habe er Kleinstmengen an Drogen dabeigehabt, vermutlich Kokain und Amphetamin, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Im Nachhinein soll er außerdem Verletzungen durch den Polizeieinsatz vorgetäuscht haben.

Der Mann hatte sich in der Nacht auf Freitag einer Polizeikontrolle entziehen wollen. Auf seiner rasanten Fahrt sei er unter anderem in falscher Fahrtrichtung durch eine Baustelle geheizt, habe rote Ampeln missachtet und andere Verkehrsteilnehmer inklusive der Polizei gefährdet. An einer Stelle prallte er sogar mit einem Streifenwagen seitlich zusammen.

Autofahrer wird Eggenstein-Leopoldshafen gestellt

In Eggenstein-Leopoldshafen konnte die Polizei den Mann in einer Einfahrt stellen. Er war ausgestiegen, konnte zu Boden gebracht und festgenommen werden. Bei dem Crash mit dem Wagen des Tatverdächtigen und der Polizei entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Allerdings habe der Mann, nachdem er wieder auf freien Fuß gesetzt worden war, den Notruf aufgrund von Verletzungen gewählt, die im Zusammenhang mit einem nicht näher benannten Polizeieinsatz stehen sollten.

Aggressiver Fahrer muss mit Anzeige wegen Beleidigung rechnen

Als Rettungskräfte am Freitagmorgen bei dem Mann eintrafen, soll er sich höchst aggressiv verhalten haben. Polizisten wurden zur Unterstützung hinzugezogen, die der Mann auf „unflätige Weise“ beleidigt habe, wie der Sprecher weiter sagte. Die Beamten begleiteten den Mann ins Krankenhaus.

Im Zuge dessen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschen einer Straftat im Zusammenhang mit den Angaben über seine angebliche Verletzung eröffnet. Der Verdacht besteht darin, dass er sich die Verletzungen nur ausgedacht hat. Zudem muss er mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen.

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