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Markierung in der Baumeisterstraße läuft

Karlsruher Innenstadt erhält wichtiges Verbindungsstück im Radwegenetz

Die Baumeisterstraße hat auf der Seite des Staatstheaters kaum Einmündungen. Durch die frisch markierten Extraspuren für Radler wird die Ost-West-Verkehrsachse am Rand der Südstadt für Unmotorisierte attraktiver.

Extraspur: Für Radfahrer werden derzeit separate Fahrstreifen im östlichen Abschnitt der Baumeisterstraße markiert. Richtung Staatstheater geht es weiter. Die Stadt setzt um, was sie in der Debatte um Pop-up-Radspuren im Sommer versprochen hatte. Foto: Jörg Donecker

In der Baumeisterstraße bekommen Radfahrer beidseits eigene Fahrspuren. Im östlichen Abschnitt hängt am Donnerstagmittag der Geruch der Markierungsfarbe in der Luft. Mit rotweißen Pylonen schützen Arbeiter des Tiefbauamts das frische Weiß. Schritt für Schritt wachsen die Fahrradstreifen Richtung Badisches Staatstheater.

Was jetzt noch einer Pop-up-Aktion ähnelt , wie sie im August das Karlsruher Bündnis zur Förderung des Radverkehrs organisierte, ist dauerhaft. Die Stadt setzt um, was sie in der Debatte um Radspuren im Corona-Lockdown versprochen hatte. Damals setzten städtische Radverkehrsplaner auch die Hans-Thoma-Straße und die Siemensallee auf die Projektliste.

Wichtiges Verbindungsstück

Die Baumeisterstraße ist ein weiteres wichtiges Verbindungsstück im Radverkehrsnetz im Gebiet, das die innerste City umgibt. Es ist wahrscheinlich, dass sie angesichts des unverändert starken Anteils von Radfahrern im Verkehrsmix künftig zu einer zusätzlichen Achse für zügiges Radfahren wird.

Eine ähnliche Entwicklung hat in geringer Entfernung zuletzt die Fritz-Erler-Straße gezeigt. Dort steht von der Kaiserstraße bis zur Markgrafenstraße Autofahrern und Radfahrern inzwischen jeweils eine eigene Fahrspur zur Verfügung.

Schnellste Parallelstrecke

Die Baumeisterstraße hat auf der Seite des Staatstheaters kaum Einmündungen. Dadurch sind schnelle Fahrten möglich. Das ist ein wichtiger Unterschied zu Karlsruhes ältester, parallel verlaufender Verbindung, die gezielt für Radfahrer konzipiert ist.

Die alte Cityroute Süd für Radfahrer bilden Markgrafenstraße, Lidellplatz, Erbprinzen- und Herrenstraße, Amalienstraße und Südliche Waldstraße. Die citynahe Route ist allerdings für höheres Fahrtempo schlecht geeignet. Dazu gibt es zu viele Straßenkreuzungen und Begegnungen mit Fußgängern.

Sobald die Kriegsstraße komplett umgestaltet ist, wird es am südlichen Rand des charakteristischen Innenstadt-Straßenfächers sogar drei parallele Streckenangebote in Ost-West-Richtung geben, auf denen Radfahrer komfortabel unterwegs sein können.

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