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„Dundu“ auf der Kaiserstraße

Lichtgestalten erobern Karlsruher Einkaufsmeile

In der Karlsruher Innenstadt sind am Abend Lichtgestalten unterwegs. Das hat es mit den Lichtmenschen auf sich.

Bahn frei: Hier ist die Großpuppe „Dundu“ in der City unterwegs. Foto: KME/Jürgen Rösner

Kaum ist die Kaiserstraße frei von Bahnen, erkunden riesige Lichtmenschen die Innenstadt. Eine fast fünf Meter hohe Figur läuft am Abend durch die City. Mit dabei sind Puppenspieler, die die Hände und Beine der Installation steuern.

Begeistert nicht nur Kinder: Der Lichtmensch reicht den Kleinen die Hand. Foto: Sidney-Marie Schiefer

„Was ist das für eine Aktion?“ Gleich mehrere Passanten können sich keinen Reim machen. Doch die Puppenspieler bleiben stumm. Ihre Pullover geben allerdings den entscheidenden Hinweis. „Dundu“, steht auf den schwarzen Oberteilen. „Dundu sind Großpuppen mit fast fünf Metern Höhe, die für ihre spektakulären Auftritte bekannt sind“, heißt es auf der Webseite der Künstler. Die sogenannten „Giganten des Lichts“ waren unter anderem schon auf der Schlossweihnacht in Bruchsal 2016 unterwegs.

Dass die Puppen nun in der Innenstadt unterwegs sind, ist kein Zufall. Unter dem Motto „Bahn frei“ wird die Einkaufsmeile bis Weihnachten zur Bühne für leuchtende Kleinkunst, teilt die Karlsruhe Marketing und Event (KME) GmbH mit.

Zwischen Kronenplatz und Europaplatz bespielen thematische Walking Acts die Kaiserstraße auf ihrer gesamten Breite und sorgen für ganz besondere Überraschungen beim Weihnachtseinkauf. Angekündigt wird: „Bis zum 23. Dezember dürfen sich die Besucherinnen und Besucher der Innenstadt täglich von 13 bis 20 Uhr – außer am Sonntag – auf beste Unterhaltung freuen.“

Mit dabei sind nicht nur die „Dundu“-Giganten, sondern ebenso das LED-Show-Ballett „Light of Dance“, die „Dancing Santa Clauses“, „Santa in the Sky“, ein „Lebender Weihnachtsbaum“ und das „Fahrende Weihnachtsorchester“. Für süße Verführungen sorgen „Monsieur Chocolat“ und die „Lebkuchenzeit“, während die „Diamanten“ und „Sternenglück“ die Kaiserstraße in leuchtende Farben hüllen. Auch das „Christkind“ besucht kurz vor Weihnachten Karlsruhe, lässt die KME wissen.



Kanpp fünf Meter hoch ist dieser „Dundu“ Foto: Sidney-Marie Schiefer

Seit der Eröffnung des Stadtbahntunnels am vergangenen Wochenende ist die Kaiserstraße frei von Stadt- und Straßenbahnen, die auf der zentralen Innenstadt-Achse nur noch unterirdisch im Tunnel verkehren. Durch die Inbetriebnahme dieses Teils der Kombilösung steht die Fußgängerzone Kaiserstraße nun vollständig den Passantinnen und Passanten zur Verfügung. „Der so gewonnene Raum bietet völlig neue Chancen“, sagt KME-Chef Martin Wacker. „Ohne Straßenbahnen hat Karlsruhe nun eine echte Fußgängerzone, die nur darauf wartet, mit Leben gefüllt und bespielt zu werden: Die Stadt als Bühne für Kunst, Kultur und Erlebnisse – wir fangen sofort damit an“, so Wacker weiter.

Der „Dundu“-Lichtriese wurde von Puppenbauer Tobias Husemann gestaltet. Sein Sinn und Zweck wird wie folgt beschrieben: „Durch seine transparente Erscheinung können Betrachter ihre Fantasien in Dundu projizieren und es entsteht ein subtiles kollektives Bewusstsein. Der Blick des Betrachters kreiert aus Dundu eine Person und es entsteht ein kreatives Miteinander.“

Dundu in Karlsruhe: Auftritt mit Helene Fischer

Auch in der Karlsruher Innenstadt entsteht schnell ein Spiel zwischen Figur in Passanten, die Kindern nehmen die Hand der Figur, und Radfahrer müssen sich in Acht nehmen – Dundu versucht, sie zu fangen. Dabei hat Dundu schon ganz andere Stars gesehen, die Figur ist sogar schon mit Helene Fischer aufgetreten.

Kleine Version erkundet U-Bahn Foto: Sidney-Marie Schiefer

Begleitet wird der große Dundu von einer Miniatur-Version, die anscheinend die neue U-Bahn besonders spannend findet. Die kleine Lichtfigur späht zunächst in den Abstieg zur Bahn und rutscht dann mutig auf der Rolltreppe hinunter.

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