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Attraktion im Naturkundemuseum ist zurück

Riesenlurch kommt im Karlsruher Naturkundemuseum groß raus

Großer Auftritt für einen Heranwachsenden: Das Naturkundemuseum Karlsruhe hat unter viel medialem Interesse einen 1,20 Meter großen Riesensalamander in seine Ausstellung gesetzt. Ab sofort sehen Besucher wieder ein lebendes Exemplar des skurrilen Wappentiers des Hauses. Sein Wasserbecken steht neben fossilen Überresten von Urweltlurchen, die am Bodensee gefunden wurden.

Star des Tages: Im Naturkundemuseum Karlsruhe ist der größere von zwei Riesensalamandern mit einigem Medienrummel in sein neues Becken in der Ausstellung eingezogen. Foto: Jörg Donecker

Der graubraune Hauptdarsteller ist perfekt getarnt. Der gewaltige Kiefer, der dicke, runde Kopf, die Stummelbeine und breiten Finger: alles schlammfarben wie der gedrungene Leib und der massige Schwanz. Die Augen sind nicht zu sehen, und der Riesensalamander erkennt auch wenig. Er registriert nicht, dass Medienrummel seinen Einzug in sein neues Wasserbecken begleitet. Denn nur der Geruchssinn des Lauerjägers ist fein ausgeprägt.

Nur ungern kommt der Wasserbewohner mit der Urzeit-Vergangenheit aus seinem Versteck. Der Chef der Aquarienwelt des Naturkundemuseums, Hannes Kirchhauser, bemüht sich, den Stress für den Lurch gering zu halten. In den Katakomben des Vivariums hebt er das Tier mit einem großen Kescher in eine wassergefüllte Plastikkiste. Zurück bleiben ein paar Goldfische, cremefarbene und orangerote Farbtupfer über den schiefergrauen Steinplatten des Beckengrunds.

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