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Sicherheit in Karlsruhe

Internetbetrug hat während Corona in Karlsruhe Konjunktur

Während des Lockdowns haben sich viele Berufsverbrecher andere Betätigungsfelder gesucht. Das wird durch den Blick in die Karlsruher Kriminalstatistik klar. Insgesamt gab es zwischen Januar und September aber weniger Straftaten als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Brennpunkt und Angstraum: Zur Verbesserung des Sicherheitempfindens will die Verwaltung am Europaplatz ein innovatives Überwachungssystem installieren. Foto: Jörg Donecker

Während der Corona-Pandemie sind in Karlsruhe deutlich weniger Straftaten begangen worden als in den Vorjahren. „Der Lockdown hat sich in der Kriminalitätsstatistik niedergeschlagen“, betonte die Karlsruher Polizeipräsidentin Caren Denner bei einer Präsentation der Zahlen von Januar bis September 2020 in der jährlichen Sicherheitsdebatte im Hauptausschuss.

Obwohl es zwischen Januar und September fünf Prozent weniger Straftaten gab als im Vergleichszeitraum des Vorjahres sei von einer Entspannung aber nur wenig zu spüren, so Denner. Viele Berufsverbrecher hätten sich neue Betätigungsfelder gesucht. Deshalb seien vor allem bei der Internetkriminalität die Fallzahlen deutlich gestiegen. „Die Menschen waren mehr zuhause und auch die Täter haben sich auf das Medium verlagert. Aber es ist auch ein Trend, der dem Zeitgeist geschuldet ist“, sagte Denner. So erhielten Senioren mittlerweile nicht nur betrügerische Anrufe von falschen Enkeln, sondern auch von falschen Freunden, falschen Bankmitarbeitern oder falschen Polizisten.

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