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Kunst und Umwelt

„Inventing Nature“: Ausstellung über die Beziehung Mensch und Natur

In der Ausstellung „Inventing Nature“ in der Kunsthalle Karlsruhe geht es um das zwiespältige Verhältnis zwischen dem Mensch und der Natur durch 500 Jahre Kunstgeschichte.

In der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe wird das Werk „Pflanzen dichten“ gezeigt. Foto: Uli Deck/dpa

Wir und die Natur - es ist eine existenzielle und zugleich gestörte und fragile Beziehung, der sich nun die Kunsthalle Karlsruhe in ihrer großen Sonderausstellung „Inventing Nature - Pflanzen in der Kunst“ widmet. In der umfangreichen Schau dreht sich alles um das zwiespältige Verhältnis zwischen der Welt der Pflanzen, Bäume und Böden und dem sie unterwerfenden Menschen. Die Kuratoren stellen dabei auf acht Stationen weit über 150 Werke von etwa 80 Künstlern in einen Dialog zueinander. Positionen zeitgenössischer Kunst treffen auf Sichtweisen alter Meister - ein Gang durch 500 Jahre Kunstgeschichte.

Die Schau, die vom 24. Juli bis 31. Oktober zu sehen ist, wird flankiert von der Ausstellung „Iss mich! Obst und Gemüse in der Kunst“, die sich an jüngere Besucher des Hauses richtet. Die Ausstellungen sind die letzten vor der Schließung des Hauses für mehrere Jahre. Die Kunsthalle soll umfassend saniert und dabei auch barrierefrei werden. Für diese Zeit ist sie anderenorts aktiv - etwa in Räumen des Karlsruher Zentrums für Kunst und Medien (ZKM).

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