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Es gibt nicht nur Gewinner

Ist die IT-Branche Karlsruhes Krisenanker in der Corona-Pandemie?

Die Fokussierung auf die IT-Branche macht sich in Karlsruhe während der Corona-Krise bezahlt. Weil die Branche dem Lockdown trotzte, sind die Gewerbesteuereinnahmen weniger eingebrochen als in anderen Kommunen. Aber es gibt in der IT-Szene auch Verlierer.

Krisengewinner: Bei der Karlsruher Init AG hat die Corona-Krise sogar zu neuen Aufträgen geführt. Unter anderem waren Lösungen zum bargeldlosen Bezahlen gefragt. Doch nicht alle in der IT-Branche berichten von einer positiven Entwicklung. Foto: Jörg Donecker

Nach der Bekanntgabe des Corona-Lockdowns standen beim Karlsruher IT-Systemhaus Interconnect die Telefone nicht mehr still. „Die Anfragen nach Laptops fürs Homeoffice und Netzwerken für digitale Konferenzen sind sprunghaft angestiegen“, erinnert sich Geschäftsführer Gert Rudolph an die hektische Zeit Mitte März.

Bei Interconnect selbst wurde der Großteil der Belegschaft nach dem Beginn der Corona-Pandemie zwar ebenfalls ins Homeoffice geschickt. Weil die Infrastruktur fürs mobile Arbeiten bereits vorhanden war, habe diese Umstellung allerdings keine negativen Auswirkungen aufs Tagesgeschäft gehabt.

Als „Corona-Gewinner“ möchte sich Rudolph trotz der vielen Aufträge im März jedoch nicht bezeichnen. „Wir haben viele Kunden aus dem Mittelstand. Die sind derzeit sehr vorsichtig, und im April und Mai lag unser Ergebnis unter dem der Vorjahre“, sagt der Unternehmer. Jammern wolle er dennoch nicht, denn im Vergleich mit anderen Branchen sei die Informations- und Kommunikationstechnologie vergleichsweise gut durch die ersten sechs Monate der Corona-Krise gekommen.

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