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250 Arbeitsplätze

IT-Unternehmen MSG Systems AG zieht von Bretten nach Karlsruhe

Neuer Standort in Karlsruhe: 250 Arbeitsplätze sollen bei der MSG Systems AG am Großmarkt entstehen. Die Brettener Niederlassung wird dafür aufgelöst.

Frau + Gebäude
Exponierte Lage: Auf ihren neuen Arbeitsplatz freut sich Mirela Cordua. Sie wird den Karlsruher Standort des IT-Unternehmens msg leiten. Foto: Klaus Müller

Die Rundumsicht ist bemerkenswert. Bis zum Turmberg reicht der freie Blick. Keine Frage, da lässt es sich vermutlich arbeiten. Und das wird auch künftig der Fall sein.

Das IT- und Beratungsunternehmen msg systems ag bezieht derzeit seinen neuen Standort in einem Büroneubau Am Großmarkt. Die exponierte Lage lässt eben jenen sehenswerten Rundumblick zu. „Bis 2025 wollen wir hier insgesamt 250 Arbeitsplätze schaffen“, berichtet Standortleiterin Mirela Cordua. Genaugenommen ist sie zurzeit für zwei Standorte zuständig: für Bretten und eben für den in Karlsruhe.

Die Zeit von msg in der Melanchthonstadt neigt sich allerdings dem Ende entgegen. Das weltweit tätige Unternehmen mit Stammsitz in Ismaning wird laut Cordua den Standort Bretten schließen. Die dort tätigen rund 170 Mitarbeiter ziehen dann nach Karlsruhe um.

MSG war Nähe zur Hochschule in Karlsruhe wichtig

Am 8. August soll in den angemieteten Räumlichkeiten im neuen Bürogebäude die Arbeit aufgenommen werden. Vom Umzug verspricht sich msg einiges. Als eine Art „Magnet“ bezeichnet Cordua den Karlsruher Standort. Wichtig sei hierbei vor allem auch die Nähe zur Hochschule.

Seit Jahren befindet sich msg auf Expansionskurs. Rund 9.000 Mitarbeiter, verteilt auf nationale und internationale Standorte, zählt das Unternehmen. Voraussetzung für ein weiteres Wachstum sind Mitarbeiter. Dass die Firma ITler und welche, die im Umfeld der IT-Branche arbeiten, sucht, betont die Standortleiterin ausdrücklich.

Auch der neue Standort soll dem Rechnung tragen. Und zwar durch, wie es Cordua benennt, moderne Arbeitswelten, deren Fokus auf „Ausstattung, Design und Atmosphäre“ liegt. Der Arbeitsplatz, flankiert von zwei Dachterrasse, wird als ein „Ort der Begegnung“ verstanden. Allein mit einem Schreibtisch und der technischen Ausstattung sei es in der IT-Branche heutzutage kaum noch getan, lässt Cordua anklingen.

Nachhaltig bemerkbar gemacht haben sich in der msg-Arbeitswelt die Folgen und Auswirkungen von Corona. Der Anteil mobiler Arbeit, im Grunde nichts anderes als „Homeoffice“, nahm in den vergangenen zwei Jahren deutlich zu. „Wichtig ist dennoch eine Balance zwischen mobiler Arbeit und der Arbeit am Standort“, sagt Cordua. „Die Menschen müssen eben auch zusammenkommen.

MSG Systems ist breit aufgestellt

Pate für das Wachstumsbestreben von msg steht nicht zuletzt der Umzug nach Karlsruhe: „Wir brauchen einfach mehr Platz.“ Das Unternehmen ist breit aufgestellt. Zu den Kunden zählen Banken, die öffentliche Hand, das Gesundheitswesen, Telekommunikation und viele Sparten mehr.

Msg bietet seiner jeweiligen Kundschaft Lösungen als Komplettpakete an. Dazu gehören laut Mirela Cordua beispielsweise Lösungen für die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichsten Behörden in Deutschland und Europa; Programme für die Bearbeitung von Krediten; die Übermittlung von Wahlergebnissen; die Digitalisierung von Verwaltungen – um nur einige Beispiele zu nennen.

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