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Viele Notrufe bei der Polizei

Jeder dritte Hinweis auf Corona-Partys in Karlsruhe ist falsch: Was steckt dahinter?

In einem Karlsruher Stadtteil hat eine Frau die Polizei wegen einer vermeintlichen Corona-Party bei ihrer Schwiegertochter alarmiert. Der Vorwurf stellte sich als haltlos heraus. Derzeit ist das in jedem dritten Fall so.

Griff zum Telefon: Bei der Polizei gehen zahlreiche Hinweise auf vermeintliche Corona-Verstöße ein, es gibt mehr Anrufe als in normalen Zeiten. Nur in gut der Hälfte der Fälle bestätigen sich die Vorwürfe. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Am vergangenen Wochenende meldete eine Frau in Rüppurr eine Corona-Party in der Nachbarschaft. Als die Polizei dort klingelt, trifft sie drei kleine Kinder und zwei Frauen an – unter anderem die Schwiegertochter der Anruferin. Eine Konstellation, die völlig in Ordnung ist.

Fälle wie dieser beschäftigen die Beamten derzeit immer wieder. Rund ein Drittel der Hinweise auf Corona-Verstöße stellt sich bei Kontrollen als haltlos heraus, bestätigt Polizei-Pressesprecher Raphael Fiedler, der auf Nachfrage der BNN über 100 Fallberichte aus diesem Jahr gewälzt hat. In gut jedem zehnten Fall lasse sich die Lage außerdem nicht eindeutig klären.

Weil keine offizielle Statistik erhoben wird, lässt sich nicht beantworten, ob die Polizei häufiger grundlos gerufen wird als zu normalen Zeiten. „Gefühlt ist das aber so“, sagt Fiedler.

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