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Krankenhaus kämpft dagegen

Schädlingsbefall: Kakerlaken erregen Ekel im Städtischen Klinikum Karlsruhe

Sie leben im Verborgenen. Tauchen die Kakerlaken im Blickfeld auf, erregen sie Ekel. Im Städtischen Klinikum Karlsruhe gibt es Schaben. Ein Patient schlägt Alarm. Was kann man gegen das Ungeziefer tun? Und wie gefährlich sind die Keimträger für die Hygiene?

Kein Platz für Ungeziefer: Das Städtische Klinikum muss den Patienten hygienisch einwandfreie Unterkunft bieten. Im Verborgenen sitzen aber dort wie anderswo Kakerlaken. Kommen sie hervor, werden sie bekämpft. Foto: Jörg Donecker

Die Kakerlaken sind wieder im Krankenhaus aufgetaucht. Was ein Patient berichtet, bestätigt das Städtische Klinikum. In einem Badezimmer von Haus D krabbelten jüngst die von den meisten Menschen als ekelhaft empfundenen Schädlinge aus einem Bodenabfluss. Der Befund ist eindeutig: In Ritzen von Haus D existieren Orientalische Schaben.

Unstrittig scheint auch, dass die Kakerlaken zwar nicht häufig, aber seit Jahren immer wieder auf Station erscheinen. Es herrscht Übereinstimmung: Ihr Auftreten ist für den Menschen ekelhaft. Und man muss dem widerlichen Treiben der Keimträger in Patientennähe aus Gründen der Krankenhaushygiene unbedingt Einhalt bieten. Das Gesundheitsamt ist über den Fall informiert, bestätigt Marion Knoch, dessen Expertin für Hygienetechnik.

Die Behörde geht davon aus, dass das Klinikum die entsprechenden Schritte einleitet, damit sich das Ungeziefer nicht mehr hervorwagt. „Es ist gängige Praxis der Schädlingsbekämpfung, zunächst durch Klebefallen den Grad des Befalls herauszubekommen“, erklärt Knoch. Falls nötig, müsse dann ein professioneller Schädlingsbekämpfer Giftgelköder auslegen, um dem Ungeziefer beizukommen.

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