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System soll bei Gefahr automatisch Alarm schlagen

Karlsruhe plant Videoüberwachung am Europaplatz

Der Europaplatz ist ein bekannter Brennpunkt und Angstraum in Karlsruhe. Nun soll an dem Platz ein neues System zur Videoüberwachung getestet werden – der Datenschutz soll dabei sichergestellt sein.

Brennpunkt und Angstraum: Zur Verbesserung des Sicherheitempfindens will die Verwaltung am Europaplatz ein innovatives Überwachungssystem installieren. Foto: Jörg Donecker

Wer mögliche Kriminalitätsschwerpunkte in der Innenstadt benennen will, dem sei ein Blick in den aktuellen Karlsruher Sicherheitsbericht empfohlen. Von den 4.238 Einsätzen des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) im vergangenen Jahr entfielen über 3.700 auf die Bereiche Werderplatz, Friedrichsplatz, Europaplatz, Kaiserstraße und das Umfeld des Hauptbahnhofs.

Im gesamten Stadtgebiet war der KOD 2019 insgesamt 10.814 Mal im Einsatz und dabei wurden 14.468 Kontrollen durchgeführt. Ruhestörungen waren dabei ebenso Einsatzschwerpunkte wie Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung oder das sommerliche Alkoholverbot am Werderplatz.

Und die Arbeit wird den Mitarbeitern des KOD künftig sicherlich ebenso wenig ausgehen wie den Einsatzbeamten der Polizei. Zwischen 2017 und 2019 bewegte sich die Anzahl der Straftaten in Karlsruhe mit durchschnittlich rund 27.500 auf einem konstanten Niveau. Mit 8.780 Straftaten pro 100.000 Einwohnern war die zweitgrößte Stadt in Baden-Württemberg statistisch gesehen sicherer als Heidelberg, Freiburg und Mannheim und nur etwas weniger sicher als Stuttgart.

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