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Schule in Haiti wird unterstützt

Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup wird zum Geschichtenerzähler

Karlsruhes Oberbürgermeister hat seine Wette für den guten Zweck eingelöst. Der Einsatz: Für Kinder im Karlsruher Rathaus etwas vorlesen. So kam es zu dieser Vorlesestunde.

Gespannte Zuhörer: Kinder des Betriebskindergartens lauschen dem Oberbürgermeister. Er liest aus dem Buch „Zippel – Das wirklich wahre Schlossgespenst“ vor. Foto: Jörg Donecker

Gespannt sitzen die Kinder des städtischen Betriebskindergartens auf einer kuscheligen Decke und warten auf ihre Vorlesestunde. Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) hat nämlich versprochen, ihnen eine Passage aus einem ihrer Lieblingsbücher vorzulesen. „Zippel – Das wirklich wahre Schlossgespenst“, heißt das Buch von Autor Alex Rühle und Illustrator Axel Scheffler.

Die Kinder klären den Oberbürgermeister gleich darüber auf, dass sie das erste Kapitel bereits kennen. Es geht um das Schlossgespenst Zippel, das aber nicht in einem alten Gemäuer spukt, sondern im Türschloss einer Altbauwohnung. Der Einzige, der ihn sehen kann, ist der kleine Paul.

Schule in Haiti wird unterstützt

Doch wie kam es eigentlich zu der außergewöhnlichen Vorlesestunde im Rathaus? „Die Stadt unterstützt die Initiative ‚1.000 Schulen für unsere Welt – eine Schule für Haiti‘ der nph Kinderhilfe Lateinamerika“, erklärt Mentrup, der auch Schirmherr der Aktion ist. Er fügt hinzu, dass die nph-Aktion in Verbindung stehe mit der Initiative „1.000 Schulen für unsere Welt“ des Deutschen Städtetags.

Frank Mentrup hatte zugesagt, eine Vorlesestunde für Kindergartenkinder zu organisieren, wenn die Spendenaktionen, die von der Stadt mitgetragen werden, 20.000 Euro eingebracht haben. Dieser Betrag ist nun überschritten.

Insgesamt konnte nph sogar bereits 120.000 Euro für den Erweiterungsbau in Haiti sammeln. Weitere 100.000 Euro fehlen noch. Die Organisation betreibt bereits eine Schule in Fond-des-Blancs, doch diese Schule ist inzwischen zu klein.

Partnerschaft zwischen Karlsruher Schulen und der Schule in Haiti geplant

„Es können nur Schüler bis zur zehnten Klasse unterrichtet werden, wir wollen den jungen Menschen aber die Möglichkeit geben, in unserer Einrichtung auch das Abitur zu machen“, erklärt nph-Sprecherin Agathe Freudl. Die Baukosten seien so hoch, weil die Gebäude erdbebensicher gebaut werden müssten, fügt sie hinzu.

„Wir als Stadt sind Kooperationspartner bei der nph-Sammelaktion für Haiti“, so Frank Mentrup. Er verrät, dass es künftig auch Partnerschaften zwischen Karlsruher Schulen und der St. André-Schule in Haiti geben soll.

Spenden für das Projekt

Wer das Schulprojekt in Haiti unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf das nph-Konto bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe tun: IBAN DE06 6602 0500 0000 0120 00; Stichwort: Eine Schule für Haiti

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