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Als einzige baden-württembergische Großstadt

Nichtöffentlicher Ausschuss: In die Karlsruher Kulturpolitik bekommt die Öffentlichkeit kaum Einblick

Karlsruhe ist die einzige Großstadt in Baden-Württemberg, die die Öffentlichkeit von Sitzungen des Kulturausschusses prinzipiell ausschließt. Bürgermeister Albert Käuflein sieht darin kein Problem.

Was im Kulturausschuss – links im Bild das Karlsruher Rathaus – besprochen wird, erfahren nur dessen Mitglieder. Weil die Sitzungen nichtöffentlich sind, sind sie zur Verschwiegenheit verpflichtet. Foto: Rake Hora /BNN

In Heilbronn ging es zuletzt um den Geschäftsverlauf des städtischen Theaters, die Bibliothek und die Musikschule. In Mannheim beschäftigte man sich mit der finanziellen Beteiligung am Museumsschiff und digitalen Kultur-Formaten. Freiburg beriet über eine Förderung des Tanzes und die Benennung von Straßen. Heidelberg hatte die Clubszene auf der Tagesordnung. Und in Stuttgart ging es um einen Nothilfe-Förderfonds für die Kultur.

All diese Städte haben – genau wie auch Ulm, Pforzheim und Reutlingen – städtische Ausschüsse für das Kulturwesen, die zum Teil oder ganz öffentlich tagen. Karlsruhe ist die einzige Ausnahme unter den baden-württembergischen Großstädten: Der hiesige Kulturausschuss trifft sich stets zu nichtöffentlichen Sitzungen. Welche Themen dort beraten werden und wer welche Argumente vertritt, bleibt den Bürgern verborgen.

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