Skip to main content

Hoffnung auf größere Events

Karlsruhe verschiebt verkaufsoffenen Sonntag wegen Corona vom April in den Juli

Karlsruhe gibt sich optimistisch: Die Stadt glaubt, dass im Sommer wieder größere Veranstaltungen möglich sind. Deshalb sollen jetzt Events vom April in den Juli verschoben werden.

Volle Tüten: Karlsruhe will im Juli einen verkaufsoffenen Sonntag in der City und in Durlach veranstalten. Foto: Philipp von Ditfurth

In Karlsruhe besteht Hoffnung auf größere Veranstaltungen in diesem Sommer: Die Stadt möchte das „Fest der Sinne“ und das Format „Durlach blüht auf“ sowie die damit verbundenen verkaufsoffenen Sonntage Anfang Juli stattfinden lassen.

Bisher stehen diese Events noch Ende April im Kalender. Doch die verantwortliche Karlsruhe Marketing und Event GmbH (KME) glaubt, dass daraus aufgrund der Corona-Beschränkungen nichts wird. Die KME will verschieben statt absagen, um die unter Druck stehenden Händler und Gastronomen zu unterstützen.

Nun ist erst einmal der Gemeinderat gefragt: Am Dienstag, 23. März, soll er die Satzung für verkaufsoffene Sonntage ändern. Das ist Voraussetzung für die Verlegung in den Sommer. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und das katholische Dekanat haben bereits zugestimmt. Sagt nun auch das Stadtparlament Ja, findet am Wochenende des 3. und 4. Juli das „Fest der Sinne“ in der City statt, wo am Sonntag, 4. Juli, dann ebenso wie in Durlach die Geschäfte öffnen dürfen.

Das „Fest der Sinne“ wird in Karlsruhe traditionell mit einem Genussmarkt auf dem Friedrichsplatz, dem holländischen Stoffmarkt und einem Flohmarkt auf dem Stephanplatz sowie Aktionen des Handels begangen. In der Markgrafenstadt wiederum gibt es bei „Durlach blüht auf“ Aktionen wie Autoschauen.

In Baden-Württemberg werden verkaufsoffene Sonntage nur genehmigt, wenn sie mit einem zusätzlichen Programm einhergehen. Im Herbst ist dies bei der Durlacher Kerwe am 19. September und dem Stadtfest in der City am 10. Oktober der Fall.

nach oben Zurück zum Seitenanfang