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Pläne für Ufo aus Beton und Glas

Karlsruhe will erst in einigen Jahren über Bebauung am Ettlinger Tor entscheiden

Ein Ufo aus Beton und Glas, gelandet am Ettlinger Tor: Diese Architektenidee mischte im Hochsommer die Diskussion über die Zukunft Karlsruhes auf. In der Stadtpolitik rutscht das heiße Eisen aber jetzt schon zurück in die Hinterköpfe und in die Schubladen.

Offene Stadtbaulandschaft: Das Ettlinger Tor wird an seiner Südseite noch lange nicht gestaltet sein. Der Boulevard Kriegsstraße über dem Autotunnel wird Ende 2021 fertig. Das Schicksal des Landratsamt-Hochhauses entscheidet sich bald. Foto: Peter Sandbiller

Im Hochsommer schlug ein unbekanntes Flugobjekt am Ettlinger Tor ein. Bürger, Experten und Politiker waren wie elektrisiert: Darf, kann, oder soll ganz unbedingt sogar eine Riesenscheibe auf Betonbeinen neue städtebauliche Maßstäbe in der Weinbrennerstadt setzen? Der Überraschungseffekt ist verpufft.

Zwei Monate reichen, und der mit großen Worten angeheizten Diskussion um die Zukunft des Ettlinger Tors geht in der Stadtpolitik die Luft aus. Von einer Grundsatzentscheidung durch den Gemeinderat noch in diesem Jahr ist überhaupt nicht mehr die Rede. Jetzt hört man selbst in der Rathausspitze, dass die Entscheidung wohl überlegt mit einem ganz anderen Zeithorizont zu treffen sei.

Die Stadtpolitiker stufen nun wieder anderes als derzeit viel wichtiger ein. Man habe doch schon genug Riesenbauprojekte mit gehörigen Finanzierungsproblemen in der Stadt. So stöhnen die Fraktionen schon, wenn sie auch nur an die Kostenlawinen U-Strab, Wildparkstadion, Staatstheater oder Stadthalle denken.

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