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Arbeiten am Boulevard Kriegsstraße eingestellt

Karlsruhe: Winter stoppt Stadtumbau und gefährdet geplante Kombi-Inbetriebnahme

Der Winter schlägt zu und schickt den Stadtumbau in die Seile: Die Arbeiten sind eingestellt. Dabei kann sich Karlsruhe kurz vor der Fertigstellung der zwei Tunnel die Zwangspause kaum leisten. Warum droht der K.o. für den engen Zeitplan?

Ungestörte Winteridylle: Die neue Kriegsstraße ist beim Nymphengarten eine Schnee-Stadt-Landschaft. Die Orange-Kittel mussten die Arbeit in der Kälte einstellen. Foto: Jörg Donecker

Der Winter hat den Stadtumbau in der Kombizange aus Frost und Schnee. Was Corona während eines ganzen Seuchenjahres nicht schaffte, das gelang der Kaltfront aus dem Osten sofort: Die Arbeiten am Boulevard Kriegsstraße, im und über dem Autotunnel, sind praktisch eingestellt.

Dieser Wintereinbruch beim Karlsruher Jahrhundertprojekt Kombilösung, zu der auch der U-Strab-Tunnel unter der Kaiserstraße gehört, hat Konsequenzen: Erstmals liegt beim Nymphengarten ein fertiger Abschnitt der neuen Prachtstraße unter Schnee. Die städtische Winteridylle lockt ohne Baulärm.

Doch dieser schöne Schein kann trügen. „Es wird noch enger mit der Kriegsstraße“, bekennt Frank Nenninger. Der Chef des städtischen Kombi-Bauherrn Kasig sucht keine Ausflüchte auf die Frage nach der Rutschgefahr für das versprochene Ende des zwölfjährigen Kombi-Bauzeitalters kurz vor Weihnachten.

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