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Viele Stellen sind unbesetzt

Karlsruher Arbeitsagentur-Chef rechnet nicht mit einer Generation Corona

Bremst die Pandemie die Jugend auf dem Weg in die Arbeitswelt aus? Nein, sagt der Chef der Karlsruher Agentur für Arbeit. Er fürchtet keine Generation Corona – wünscht sich aber mehr Mut von den Heranwachsenden.

Unternehmer auf Suche nach Nachwuchs: Trotz Pandemie ist der Ausbildungsmarkt in der Region nach Überzeugung der Arbeitsagentur robust. Das sieht nicht im ganzen Land so aus. Foto: Martin Schutt

Oft ist derzeit von der „Generation Corona“ die Rede. Von Heranwachsenden, die wegen der Pandemie hinten runterfallen. Dazu muss es nicht kommen, ist Ingo Zenkner sicher. Der Chef der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt bezeichnet den Ausbildungsmarkt in seinem Zuständigkeitsbereich als robust, was bundesweit nicht überall so sei.

In dieser Krise gebe es in der Region weiterhin mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Dennoch ist Zenkner besorgt – weil einige Jugendliche aktuell zurückhaltender sind. „Seid mutig“, ruft er ihnen zu.

Die Experten der Arbeitsagentur beobachten, dass mancher derzeit lieber weiter auf die Schule geht. „Wenn das nicht zu einer besseren und sinnvollen Qualifikation führt, wird man im Zweifelsfall einfach nur älter“, so Zenkner.

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