Skip to main content

Zweite Liga

Karlsruher Basketballer der PSK Lions behalten in Jena Nerven und Nase vorn

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat Basketball-Zweitligist PSK Lions das Duell beim bislang punktgleichen Tabellennachbarn SC Jena für sich entschieden. Rückkehrer Bazoumana Koné erwies sich als treibende Kraft der Karlsruher.

Bazoumana Kone
Erneut treffsicher: Bazoumana Koné, Spielmacher der PSK Lions. Foto: Helge Prang/GES

Nach dem erfolgreichen Ausklang 2022 sind die PSK Lions auch mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet. Der Karlsruher Basketball-Zweitligist gewann am Mittwoch das Duell beim beim bislang punktgleichen SC Jena mit 85:82 (50:45).

Erfolgreichster Werfer war Kapitän Maurice Pluskota mit 18 Punkten, aber auch Darko Baj (17), Lovell Cabil Jr. (16), Bazoumana Koné (16) und Lorenzo Cugini trafen zweistellig.

Die Gäste, die sich auf Tabellenplatz zehn verbesserten, hatten es recht ruhig angehen lassen: Nur nach Cuginis Dreier in der sechsten Minute zum 12:9 lagen sie im ersten Viertel vorn. Eine Schwächephase der Badener nutzten die Thüringer zum 22:15-Zwischenstand.

Dann nahm PSK-Coach Aleksandar Scepanovic seine erste Auszeit, wechselte Bazoumana Koné ein – und mit dem zuletzt schmerzlich vermissten Spielmacher ein deutliches Plus an Geschwindigkeit.

Koné erwies sich als treibende Kraft. Er sorgte für Tempo im Angriffsspiel und auch für zahlreiche Punkte. Im zweiten Viertel gab auch Ivan Karacic, der wie Koné verletzungsbedingt gefehlt hatte, sein Comeback – und trug mit einem Dreier seinen Teil dazu bei, dass die Lions beim 37:36 wieder vorn lagen. Weil nun auch Cabil seine Treffsicherheit fand, bauten die Lions ihre Führung bis zur Halbzeit auf 50:45 aus.

Lions lassen in der Endphase einige Punkte liegen

Auch nach Wiederbeginn dominierte das Löwenrudel das Geschehen. Nach einem weiteren Dreier von Cugini führten die Karlsruher beim 61:49 mit zwölf Punkten. Jena nahm eine Auszeit und schaffte nach einem 11:0-Lauf prompt den Anschluss zum 60:61.

Den Gästen gelang es aber, die Führung zu behaupten. Beim 80:73 drei Minuten vor der Sirene schien die Partie entschieden. Doch dann ließen Pluskota und Co ausgerechnet von der Freiwurflinie, von der aus sie bis dahin 93 Prozent der Würfe ins Ziel gebracht hatten, einige Punkte liegen. In der spannenden Endphase behielten die Lions aber die Nerven und die Nase vorn.

nach oben Zurück zum Seitenanfang