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Tag der Bibliotheken

Karlsruher Bibliotheken sind wegen Corona auf das Kerngeschäft geschrumpft

Die Corona-Krise hat das Leihgeschäft der Karlsruher Bibliotheken kaum beeinflusst. Im Digitalen ist die Nachfrage sogar stark gestiegen. Für die Rolle als sozialer Ort der Begegnung, des Lernens und Verweilens sieht es allerdings ganz anders aus. Und der nächste Lockdown spukt schon in den Köpfen mancher Besucher herum.

Leere Plätze: Aufgrund der Abstandsregeln kann im Lesesaal der Badischen Landesbibliothek nur ein Teil der Tische belegt werden. Die Vergabe erfolgt in drei Schichten. Maximal 90 statt sonst rund 500 Menschen können damit gleichzeitig hinein. Foto: jodo

Eigentlich will Frauke am Samstagmittag in der Badischen Landesbibliothek vor allem ihren Benutzerausweis verlängern. Ganz ohne Bücherwunsch kommt sie aber nicht. „Zu viel und nie genug“ möchte Frauke ausleihen – das Werk Mary Trumps über ihren Onkel, den US-Präsidenten Donald Trump.

Andere suchen am Tag der Bibliotheken in der wenige Schritte entfernten Stadtbibliothek zur selben Zeit nach Kochbüchern, CDs oder Romanen. Das Leihgeschäft hat in vielen Bibliotheken nach dem Corona-Lockdown im Frühjahr fast wieder sein normales Level erreicht. Die zweite wichtige Funktion als Ort des Lernens, Stöberns und der Begegnung ist aber weiter sehr eingeschränkt.

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