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Kritik an grundsätzlicher Planung hält an

Karlsruher Gemeinderat billigt Kompromiss um zweite Rheinbrücke

Der Karlsruher Gemeinderat hat den zwischen Land und Stadt ausgehandelten Vergleich zum Bau einer zweiten Rheinbrücke mehrheitlich gebilligt.

Nadelöhr: Die Kapazität der Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth ist seit Jahrzehnten Thema auf beiden Seiten des Rheins. Mit der Zustimmung des Gemeinderats zum ausgehandelten Vergleich wird der Bau einer zweiten Brücke wahrscheinlicher. Foto: Rake Hora

Die Debatte um die Rheinbrücke zeigt ein weiteres Mal, wie gespalten das Stadtparlament in der Frage ist. Als Zustimmung zum Brückenbau wollte längst nicht jeder sein Ja zum Vergleich verstanden wissen.

Weg vor Gericht hat sich nicht nur für Gegner gelohnt

„Man kann durch eine Klage eben keine verfehlte Verkehrspolitik geraderücken”, sagte der Grünen-Stadtrat Johannes Honné. Der Gang vor der Gericht habe sich dennoch gelohnt, da das Ergebnis „eine ganze Menge Positives” enthalte.

Nicht nur Gegner der Brücke hätten sich im Gemeinderat für den Klageweg entschieden, erinnerte sich SPD-Frontmann Parsa Marvi. „Im Kern ging es schließlich um die zeitgleiche Anbindung an die B36. Ohne die hätte ein Verkehrsinfarkt gedroht.” Zustimmung erntete er von der FDP, die sich auch für den Gang vor den Verwaltungsgerichtshof ausgesprochen hatte. „Den Vorschlag des Regierungspräsidiums für eine Brücke ohne zeitgleichen Anschluss an die B36 konnten wir auf keinen Fall akzeptieren”, so Stadtrat Thomas Hock.

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