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Ab Juli Kunst an Litfaßsäulen

Karlsruher „LitfassMuseum“ kann kommen: Crowdfunding erfolgreich

Ab Ende Juli werden in Karlsruhe die ersten Litfaßsäulen mit künstlerischen Plakaten beklebt. Zu verdanken ist das zahlreichen Spenden.

Wollen die weiße Fläche mit Kunst bespielen: Michael Gibis (li.) und Daniel Ehniss aus Karlsruhe planen ein „LitfassMuseum“ in der Stadt. Foto: Carl Forger

Die Spendensammlung war erfolgreich: Das Karlsruher Kollektiv „achteintel“ kann Ende Juli die ersten Litfaßsäulen mit Plakaten von Künstlern aus der Region bekleben lassen.

Mittels Crowdfunding hatten die Kommunikations- und Webdesigner Michael Gibis und Daniel Ehniss Geld für ihre Idee gesammelt. Für die erste Ausstellung des „LitfassMuseums“, das zehn Tage lang auf insgesamt 13 Litfaßsäulen im Karlsruher Stadtgebiet entstehen soll, hatten sie einen Bedarf von mindestens 8.000 Euro kalkuliert.

„Das gesetzte Finanzierungsziel konnte mit der Hilfe von 142 Unterstützern übertroffen werden“, schreiben sie nach Ende der Spendenkampagne. Um die Plakate zu drucken und den Künstlern auch ein kleines Honorar zu zahlen, steht ihnen nun ein Betrag von 11.383 Euro zur Verfügung.

So könnte das „LitfassMuseum“ aussehen: Hochformatige Kunstplakate im öffentlichen Raum, gestaltet von Künstlern aus der Region und finanziert von der Gemeinschaft. Foto: Michael Gibis

Los geht es am 23. Juli. Bis zum 2. August finden sich dann die Werke von Carolin Segebrecht, Dear Deer Art Conspiracy, Chiharu Koda, Dome, Jana Gruszeninks und Michael Gibis auf je zwei identischen Säulen. Auf einer zusätzlichen Informationssäule am Kronenplatz und auf der Webseite werden alle Säulen und deren Standorte gelistet. Damit wollen die Macher zu Erkundungstouren einladen.

Auf lange Sicht wollen Gibis und Ehniss das „LitfassMuseum“ dauerhaft in Karlsruhe etablieren und in regelmäßigen Abständen Ausstellungen an Litfaßsäulen umsetzen. Zu diesem Zweck geht die Initiative „achteintel“ nun eine Kooperation mit dem NUN Kulturraum ein.

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