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Buden machen dicht – keine Bratwurst „to go“

Karlsruher Mini-Weihnachtsmarkt schließt wegen Corona-Lockdown

Wegen der Entwicklung der Corona-Pandemie machen die Schausteller, die in Karlsruhe an verschiedenen Plätzen für Weihnachtsstimmung gesorgt hatten, ihre Buden dicht.

Ab Mittwoch gibt es auf Friedrichsplatz, Marktplatz und Co. nur noch eine weihnachtliche Beleuchtung zu bestaunen, aber keine Bratwürste oder Baumschmuck mehr zu kaufen. Foto: Rake Hora /BNN

Seit 24. November hatten die Karlsruher Schausteller und Festwirte mit ihren Angeboten auf verschiedenen Plätzen in der Innenstadt für weihnachtliche Stimmung gesorgt. Zusätzlich gab es im Einkaufscenter Ettlinger Tor eine Auswahl an Geschenkideen von bekannten Christkindlesmarktbeschickern.

Schausteller haben Schritt selbst beschlossen

Am Mittwoch, 16. Dezember, endet der Karlsruher Mini-Weihnachtsmarkt aber aufgrund der Pandemieentwicklung. Die Buden schließen. Auch ein To-Go-Angebot wird es nicht geben.

Die Buden-Betreiber selbst hatten diesen Schritt einer Pressemitteilung zufolge schon am Dienstag beschlossen, um ihren eigenen verantwortungsbewussten Beitrag zur Pandemiebekämpfung zu leisten, vor allem im Hinblick auf die seit Mittwoch geltenden bundesweiten verschärften Regelungen zur Kontaktbeschränkung.

Schilder haben auf dem Karlsruher Mini-Weihnachtsmarkt auf die Maskenpflicht und das Verzehrsverbot auf dem Marktplatz hingewiesen. Nun ist auch mit dem „To-Go“-Angebot Schluss. Foto: Julia Weller

Der Karlsruher Mini-Weihnachtsmarkt hatte zuvor mehrmals für Schlagzeilen gesorgt, weil sich dort große Menschenansammlungen zusammengefunden hatten. Bevor der Verkauf von Glühwein verboten wurde, musste die Polizei teilweise Platzverweise aussprechen und Menschen mit Lautsprechern zum Gehen auffordern.

Der Karlsruher Schaustellerverband, die Festwirte sowie die Kunsthandwerke bedankten sich nach der Schließung bei den Besuchern für die Unterstützung und den Zuspruch.

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