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Simon Mader kritisiert mangelnde Bereitschaft für Verkehrswende

Karlsruher Mobilitätsforscher: „Unfälle in der Stadt sind behördlich akzeptierte Zusammenstöße“

Zu viele Falschparker, zu wenige Kontrollen und bauliche Konsequenzen: Ein Familienvater und Mobilitätsforscher aus der Karlsruher Südweststadt kritisiert die Situation vor seiner Haustür.

Simon Mader vom Karlsruher Start-up „M-Five“ berät Kommunen in Sachen nachhaltige Mobilität. Foto: M-Five

„So verhindert man die Verkehrswende“ sagt Simon Mader und lässt den Blick entlang der Karlsruher Welfenstraße schweifen. Auf dem Bürgersteig stehen links und rechts verbotswidrig geparkte Fahrzeuge, die Kreuzung mit der Frankenstraße ist kaum einsehbar. Für den 35-jährigen Mader auf seinem Fahrrad schon nicht – für seine zwei kleinen Kinder oder die zahlreichen Grundschüler, die hier Richtung Südendschule laufen, schon gar nicht.

Seit mehreren Jahren appelliert Mader an die Stadt Karlsruhe, hier für mehr Sicherheit zu sorgen. Der 35-Jährige arbeitet als wissenschaftlicher Berater für nachhaltige Mobilität beim Start-up „M-Five“. Kommunen wenden sich zum Beispiel an ihn, um zu erfahren, wie der öffentliche Raum gestaltet werden muss, damit Menschen auf Fahrrad, Nahverkehr und Fußwege umsteigen. Vor der eigenen Haustür sieht Mader allerdings noch viel Handlungsbedarf.

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