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Abschied nach 46 Jahren im Städtischen Klinikum

Karlsruher Pflegedirektor Josef Hug macht sich in Berlin für Krankenschwestern stark

Mehr Patienten, mehr Aufgaben, weniger Zeit: Corona deckt den Pflegenotstand auf. Kurz vor Ende seiner Dienstzeit am Städtischen Klinikum Karlsruhe will Pflegedirektor Josef Hug dagegen angehen.

Erfahrungsaustausch: Josef Hug, der ewige Pflegedirektor am Städtischen, informiert sich bei Merle Voelkle (links) und Beate Wedel auf der Station. Foto: Jörg Donecker

Josef Hug ist ein Phänomen. 46 Jahre im Dienst am Städtischen Klinikum. 23 Jahre davon ist er der Pflegedirektor. Jetzt wird der Schwarzwälder Junge, der 1975 als 17-Jähriger aus Triberg in Badens Hauptstadt ging, 64 und hört auf. Er setzt den Schlussstrich mit einer großen Befriedigung.

Ausgerechnet am Ende seines Marathon-Einsatzes für die Belange der 2.000 Krankenschwestern und Krankenpfleger am Städtischen Klinikum Karlsruhe scheint er ans Ziel zu kommen. Diesmal sieht es für ihn so aus, dass die Politik tatsächlich mit wirksamen Maßnahmen den Pflegenotstand bekämpft. Und Josef Hug, die Karlsruher Pflege-Instanz, zieht dabei mit die Fäden.

Dabei offenbart gerade die Corona-Krise, welche Not seit vielen Jahren bei der Pflege herrscht: Die Zahl der Patienten steigt, die medizinischen Aufgaben und Möglichkeiten nehmen zu. Aber am Personal wurde gespart, und die Bezahlung der Krankenpfleger hinkt hinterher. Überlastung und Zeitmangel im Dienst am Patienten sind der Preis.

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