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Gegen den Kurs des Vatikan

Segnung gleichgeschlechtlicher Paare: Regenbogen-Fahnen vor Karlsruher Kirchen als Zeichen

Mit Unverständnis reagieren viele katholische Kirchengemeinden in Karlsruhe auf eine Ansage aus Rom. Die Spitze der Weltkirche lehnt die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren ab. Dagegen wehren sich Dekan Hubert Streckert und viele Pfarrer.

Vor der katholischen Kirche Christkönig weht eine Regenbogen-Fahne im Wind. Mindestens bis Pfingsten soll sie dort bleiben. Sie soll signalisieren, dass die Kirche für alle Menschen offen ist. Foto: Jörg Donecker

Die Regenbogen-Fahnen wehen vor Christkönig in Rüppurr, vor der Heilig-Geist-Kirche in Daxlanden und ganz prominent vor der Kirche St. Stephan in der Innenstadt. Sie sind ein offener Widerspruch gegen den Kurs des Vatikan – ein Widerspruch der Gemeinden, der in dieser Deutlichkeit in der katholischen Kirche mindestens Seltenheitswert hat.

Mit dem Regenbogen solidarisieren sich die Kirchengemeinden seit Wochen mit gleichgeschlechtlichen Paaren, deren Segnung die Glaubenskongregation mit Billigung von Papst Franziskus Mitte März abgelehnt hat.

„Früher hat man es geschluckt, sich geärgert“, sagt Dekan Hubert Streckert. „Nun erlebe ich bei vielen Kollegen, dass sie nicht mehr bereit sind, solche Stellungnahmen zu akzeptieren.“

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