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Berufspendler beschwert sich über Sperrungen und Schilder

Hindernisfahrt für Radler: Die Umleitung an der Karlsruher Rheinbrücke hat Tücken

Missstände auf der Umleitung für Radfahrer, die über die Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth wollen, bringen radelnde Berufspendler auf die Palme. Ein Problem: Die Beschilderung muss auf den Stadtbahnhalt Rücksicht nehmen.

Gegen den Strom: Wer früh am Tag per Rad auf der Umleitungsstrecke über die Rheinbrücke aus der Pfalz nach Karlsruhe fährt, blickt erst in blendende Autoscheinwerfer und muss dann scharf abbiegen. Foto: Uwe Seyfart

Früh am Tag stellt sich Uwe Seyfart auf einen hürdenreichen Weg zur Arbeit ein. Denn sein Weg führt ihn aus der Pfalz über den Rhein in die Karlsruher Stadtmitte. Diese 25 Kilometer bewältigt er per E-Bike. Seit mehreren Wochen macht ihm dabei die Sperrung des Radwegs auf der südlichen Brückenseite zu schaffen. Zwar gibt es eine ausgeschilderte Umleitung über die nördliche Brückenseite, doch mit den Schildern fangen die Probleme oft erst an.

Orientierung ist schwierig

„Heute stand ich nach der nordseitigen Brückenquerung mit Umleitung auf die Südseite vor dem nächsten Sperrschild”, berichtet der BNN-Leser. Was nun? Wie schon oft blieb dem Vielradler und Berufspendler nur die Möglichkeit, sich selbst zu orientieren: „So bin ich südseitig wieder an meiner Lieblingshürde am Frauenhäusleweg gelandet.”

Auf der Strecke für Radfahrer und Fußgänger an der Rheinbrücke zwischen Wörth und Knielingen ist Seyfart, selbst Bauleiter von Beruf, nicht der einzige, der Missstände moniert. Seyfart hat allerdings zusätzlich versucht, im Regierungspräsidium Karlsruhe als zuständiger Stelle Näheres über das Sperr- und Umleitungskonzept in Erfahrung zu bringen – bisher vergeblich.

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