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Historiker-Vortrag im Museum

Kripo in Karlsruhe beteiligte sich an der Verfolgung der Sinti und Roma

Auch in Karlsruhe wurden Sinti und Roma verfolgt. Eine unrühmliche Rolle spielte dabei die Kriminalpolizei.

„Was in Auschwitz passierte, muss den Karlsruher Beamten klar gewesen sein“, erklärte Historiker Johannes Kaiser. Die Totenscheine gingen über ihren Schreibtisch. Foto: Jens Kalaene/dpa

Vorurteile und Ressentiments gab es schon immer: Sinti und Roma wurden als Diebe angesehen, sie würden Kinder rauben oder Spionage betreiben. Selbst die vermeintlich positiven Merkmale waren und sind Stereotype: dass Sinti und Roma ganz besonders musikalisch seien oder freiheitsliebend, dass sie etwas „Wildes, Natürliches“ hätten.

Und so hatten es Sinti und Roma nie leicht in Deutschland, wurden immer wieder vertrieben. Manchmal gab es behördliche Bestrebungen, ihnen das Sesshaftwerden und Assimilieren leicht zu machen, aber Bürgerversammlungen drängten dann meist darauf, dass es nicht grade in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft sein sollte.

In einem lehrreichen Vortrag breitete der junge Heidelberger Historiker Johannes Kaiser bei einem Vortrag im Stadtmuseum viel Material aus, das sich auch auf die Situation in Karlsruhe bezog.

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