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Nur noch für Geimpfte und Genesene

Viele Karlsruher Kultureinrichtungen setzen ab November auf 2G

Konzerte, Theater und andere Kultur-Events gibt es in vielen Karlsruher Einrichtungen bald nur noch für Geimpfte und Genesene – doch es gibt auch Ausnahmen. Wo welche Regeln gelten.

Die Kultur in Karlsruhe setzt bald zu großen Teilen die 2G-Option um (Symbolbild). Foto: Robert Michael/dpa

Die meisten der im Kulturring Karlsruhe zusammengeschlossenen Veranstalter haben beschlossen, dass ab November die 2G-Regel als Zugangsvoraussetzung für ihre Veranstaltungen gilt.

Ab kommendem Monat haben damit in der Regel nur noch Personen, die gegen das Coronavirus geimpft oder davon genesen sind, Zugang zum Substage, zur Alten Hackerei, zu den Kulturzentren Tempel und Tollhaus sowie zu Vorführungen von Sandkorn-Theater, Marotte-Figurentheater und Jakobus-Theater.

In der derzeit gültigen Basisstufe der Corona-Verordnung entfällt bei 2G für Besucherinnen und Besucher die Maskenpflicht. Bei Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren reicht weiterhin der „Getestet“-Status mit Vorlage des Schülerausweises.

Am Ende überwiegen für viele jetzt doch die Vorteile der durch die 2G-Option gewonnenen Möglichkeit.
Kulturzentrum Tollhaus in einer Mitteilung

Dieser Entscheidung seien „intensive und teilweise sehr kontroverse Diskussionen“ vorausgegangen, so das Tollhaus in einer Mitteilung. Zwar falle es gerade freien Kulturanbietern, die für einen niederschwelligen Zugang zu Kultur für alle stehen, besonders schwer, nichtgeimpfte Menschen vorübergehend auszuschließen. „Am Ende überwiegen für viele jetzt doch die Vorteile der durch die 2G-Option gewonnenen Möglichkeit.“

Nicht alle Karlsruher Kultureinrichtungen setzen 2G um

Man könne so wieder Planungssicherheit erlangen – ohne den ständigen Blick auf Inzidenzwerte. Wie das Tollhaus weiter bekannt gibt, war die Zahl der mit einem Testnachweis kommenden Besucher stark zurückgegangen, seit die Schnelltests kostenpflichtig geworden waren. Ihr Anteil unter allen Besuchern lag zuletzt bei rund fünf Prozent.

Das Theaterhaus Karlsruhe beherbegt drei Bühnen: das Sandkorn, die Marotte und das Jakobus-Theater. Foto: Andreas Jüttner

Ausnahmen für die 2G-Regel werde es geben: So will beispielsweise das Tollhaus weiterhin den Zugang zu gesellschaftspolitischen Veranstaltungen nach der 3G-Regel gewähren. Das Marotte-Figurentheater bleibt bei seinen Kinderstücken bei der 3G-Regel mit Maskenpflicht für alle ab sechs Jahren.

Zumindest vorläufig bei 3G bleiben das Kulturhaus Mikado und das P8 in der Karlsruher Nordstadt, der Werkraum, die Kinemathek sowie der Stadtjugendausschuss, zu dem das Kulturring-Mitglied Jubez gehört. Das im kommenden Februar in der Durlacher Festhalle stattfindende Stummfilm-Festival hat dagegen angekündigt, nur geimpftes oder genesenes Publikum zuzulassen.

Der Kulturring

Der Kulturring Karlsruhe ist ein spartenübergreifender Zusammenschluss Karlsruher Kultureinrichtungen in freier Trägerschaft. Mitglieder des Vereins sind Jazzclub, Jubez, Substage, die Kinemathek, das Dokumentarfilmfestival dokKa und das Déjà Vu Stummfilm-Festival, die Alte Hackerei (SAU e.V.), der KOHI Kulturraum, Kulturhaus Mikado, Nun Kulturraum, die Anstoß e.V., das Studentische Kulturzentrum am KIT sowie die Kulturzentren P8, Tempel und Tollhaus sowie der kulturpädagogische Werkraum und Daniela Kreiner, die das Theaterhaus Karlsruhe vertritt.

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