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Projekt vor ungewisser Zukunft

Kunstwerke in der Karlsruher U-Strab: Lüpertz und Majolika trennen sich

Das Projekt des Künstlers Markus Lüpertz, in der Keramikmanufaktur Majolika in Karlsruhe Reliefs für die Haltestellen der U-Strab zu fertigen, steht an einem Scheideweg. Die bisherigen Partner haben sich getrennt. Der weitere Fortgang ist ungewiss.

Da war die Welt noch in Ordnung: Im März 2019 startete in der Karlsruher Majolika das ambitionierte Projekt von Markus Lüpertz. Von links Klaus Lindemann (Majolika-Stiftung), Bürgermeister Albert Käuflein, Künstler Markus Lüpertz und Kunstpromotor Anton Goll Foto: Jörg Donecker

Die Scheidungspapiere sind unterzeichnet: Die Majolika-Stiftung und der Verein „Karlsruhe Kunst erfahren“ haben einen Aufhebungsvertrag geschlossen, der die Trennung des Projekts von Markus Lüpertz von der Produktion bei der Majolika am Ahaweg bedeutet. Dies ist das Ende einer langen krisenhaften Zuspitzung. Ob und wie die geplanten 14 Reliefs für die U-Strab fertiggestellt werden können, bleibt zunächst unklar.

Beide Partner bestätigten am Dienstagmorgen entsprechende BNN-Informationen und teilten gemeinsam mit: „Die Majolika bedauert sehr, dass sie sich nach den gemachten Erfahrungen und den gewonnenen Erkenntnissen während der Herstellung des ersten Bildes durch den Künstler kapazitätstechnisch, organisatorisch und in dem angedachten Preisrahmen nicht in der Lage sieht, den Gesamtauftrag abwickeln zu können.“

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