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Geplante Preiserhöhung

KVV sorgt mit Preissteigerung für Unmut bei den Kunden

Preiserhöhungen sorgen nie für Freudensprünge beim Verbraucher, bestenfalls aber stoßen sie zumindest auf Verständnis. Im Fall des  Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV), der seine Ticketpreise deutlich anhebt, kommt vor allem der Zeitpunkt nicht gut an.

Wird mal wieder teurer: Der Karlsruher Verkehrsverbund will im Sommer seine Tarife um knapp vier Prozent erhöhen. Eine Anhebung, die deutlich über der aktuellen Inflationsrate liegt. Foto: Jörg Donecker

Unter der Kaiserstraße läuft derzeit der Stresstest für den kommenden Betrieb der U-Strab. Stress gibt es für den Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) derweil allerdings vor allem oberirdisch. Das kommunal getragene Unternehmen erlebt aufgrund der Pandemie nie dagewesene Einbrüche – und bringt nun mit der geplanten Tariferhöhung im Sommer auch die eigene Kundschaft in Teilen gegen sich auf.

„Eine Fahrpreiserhöhung müsste mit einer Ankündigung zur Verbesserung des Angebots einhergehen“, sagt Charlotte Kämpf, die Sprecherin des KVV-Fahrgastbeirats. Eine Verbesserung des Service sei im Moment aber nicht wahrnehmbar, finden nicht nur die Mitglieder des 20-köpfigen Gremiums.

„Vielleicht sollte erst einmal die Zuverlässigkeit erhöht werden“, kommentierte eine BNN-Leserin die umstrittenen Pläne des KVV, die Preissteigerungen von bis zu 3,9 Prozent vorsehen. Eine Anhebung, die deutlich über der Inflation (zwei Prozent) liegen würde und die der KVV-Aufsichtsrat wohl zwischenzeitlich mehrheitlich abgesegnet hat.

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