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Sinkender Grundwasserspiegel

Warum der Malscher Landgraben trocken läuft

Die Auswirkungen des Klimawandels sind bei einem Bach bei Bulach sichtbar. Seit drei Jahren läuft der Malscher Landgraben wegen sinkender Grundwasserspiegel regelmäßig trocken. Für die Zukunft stellen Experten bereits eine düstere Prognose.

Wenig Wasser: Der Malscher Landgraben bei Bulach war in diesem Jahr erneut trockengelaufen und ist nun wieder ein schmales Rinnsal. Foto: Jörg Donecker

Seit 45 Jahren wohnt Michael Zöller in Bulach. Und mindestens einmal pro Woche kommt er beim Spazierengehen oder auf dem Weg zur Arbeit am Malscher Landgraben am westlichen Ortseingang vorbei. „Früher war da immer Wasser drin“, sagt Zöller.

Während der beiden Dürresommer 2018 und 2019 sei der Landgraben dann aber die beiden ersten Male komplett trocken gelaufen. In diesem Herbst beobachte Zöller dann ein anderes Phänomen. Im November war der Landgraben erneut staubtrocken, seit Anfang Dezember fließt im Graben wieder das Wasser.

„Groß geregnet hat es in der Zwischenzeit aber nicht“, so Zöller. Deshalb dränge sich in Bulach so langsam die Frage auf, ob der Landgraben weiter südlich aufgestaut oder ob regelmäßig Wasser entnommen werde.

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