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Todesfall im Karl-Siebert-Haus

Mehr Corona-Fälle in Karlsruher Altenheimen

In einigen Karlsruher Altenheimen spitzt sich die Corona-Lage zu. Inzwischen gibt es auch einen Todesfall.

Schwierige Lage im Altenheim: In neun Karlsruher Einrichtungen gibt es inzwischen Corona-Fälle. Foto: Tom Weller

In mehreren Karlsruher Alten- und Pflegeheimen hat sich die Corona-Lage zugespitzt. Im Karl-Siebert-Haus in der City ist inzwischen ein Bewohner im Zusammenhang mit dem Virus gestorben, erklärt das Landratsamt. Insgesamt hatten sich acht Bewohner infiziert. Bei den Mitarbeitern stieg die Zahl im Vergleich zur vergangenen Woche um einen auf jetzt vier positiv Getestete.

Im Luisenheim in der Weststadt ist ein deutlicher Anstieg bei den Infizierten zu verzeichnen. Dort sind nun 16 Bewohner und sechs Mitarbeiter positiv getestet. Vergangene Woche waren sechs infizierte Bewohner und drei infizierte Mitarbeiter gemeldet worden. Neu bekannt werden jetzt Fälle im Durlacher Anna-Leimbach-Haus: Dort wurden 24 Bewohner und acht Mitarbeiter positiv getestet. Darüber hinaus gibt es nach Angaben des Gesundheitsamts in sechs weiteren Pflegeheimen im Stadtgebiet einzelne Corona-Fälle. Nähere Aussagen dazu gibt es nicht.

Das Landratsamt verweist darauf, dass Ausbrüche in solchen Einrichtungen „in Anbetracht des derzeitigen diffusen und stark ansteigenden Infektionsgeschehens in der Region – trotz aller Vorsicht und organisatorischer Vorkehrungen in den Einrichtungen – zu erwarten waren“. Schon im Sommer habe man diese Entwicklung vorhergesagt.

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz liegt Karlsruhe bei 132,3, der Landkreis kommt auf einen Wert von 107,6. Aktuell Infizierte gibt es in Karlsruhe Stand Montag 757. Keine einzige Kommune in der Region ist coronafrei. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt und im Landkreis 116 Todesfälle registriert.

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