Skip to main content

Meinung

von Matthias Kuld

KVV will Tickets teurer machen

Ein zeitgemäßer ÖPNV braucht mehr Flexibilität statt Preiserhöhungen

Noch vor zwei Jahren hatte der öffentliche Personennahverkehr beste Zukunftsaussichten. Geld war da, Ausbaupläne gab es zuhauf. Doch in der Pandemie transportieren Busse und Bahnen häufig mehr heiße Luft statt Fahrgäste. Was bedeutet das für die Zukunft des ÖPNV?

KVV Stadtbahn Karlsruher-Verkehrs-Verbund Straßenbahn Karlsruhe Foto: Andrea Fabry

Der öffentliche Personennahverkehr war viele Jahre ein Lieblingsthema der Kommunalpolitik. Mit den Fördermitteln von Bund und Land ließ sich vieles umsetzen und noch mehr planen.

In den Städten wurde der Autoverkehr zurückgedrängt, auf dem Land jede nur theoretisch denkbare Querverbindung auf ihre ÖPNV-Tauglichkeit überprüft – der öffentliche Nahverkehr, insbesondere der auf der Schiene, hatte eine glänzende Perspektive.

Dann kam Corona und es kam eine veränderte Lage für die Nahverkehrsunternehmen. Seit einem Jahr transportieren Busse und Bahnen häufig mehr heiße Luft als Fahrgäste. Der Blick in die Zukunft ist seither nicht ungetrübt. Der ÖPNV muss sich etwas einfallen lassen, wenn er Marktanteile zurückgewinnen will.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang