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Proteste am Samstag

Menschenkette gegen das Flüchtlingssterben im Mittelmeer auch in Karlsruhe

Mit Menschenketten wollen Christen und andere Menschenrechtsaktivisten am Samstag in Karlsruhe und vielen anderen deutschen Kommunen für eine geordnete europäische Seenotrettung demonstrieren. Sie lenken den Fokus auf die vielen Flüchtlinge, die auf der Überfahrt zum Sehnsuchtsziel Europa im Mittelmeer ertrinken.

Lebensgefährliche Überfahrt: Flüchtlinge riskieren bei der Überfahrt in kleinen Booten alles. Statt privater Rettungsorganisationen wollen die Demonstranten eine gut aufgestellte europäische Seenotrettung. Foto: Flavio Gasperini/SOS Mediterranee/dpa

Sie wollen nicht untätig dabei zusehen, wenn Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken: Kirchliche Gruppen und andere Menschenrechtsaktivisten rufen deshalb an diesem Samstag, 18. September 2021, um 12 Uhr zu einer großen Protestaktion auf – auch in Karlsruhe. Die Demonstranten planen Menschenketten zwischen Hamburg und Norditalien. Sie fordern eine geordnete europäische Seenotrettung.

„Dass die EU zuschaut, wie an den Grenzen Europas seit 2014 über 20.000 Menschen ertrinken, ist skandalös“ erklärt Jürgen Blechinger, Referent für Flucht und Migration der Evangelischen Landeskirche in Baden, in einem Aufruf zum Aktionssamstag.

„Es ist höchste Zeit, ein europäisches Seenotrettungsprogramm zu schaffen und diese humanitäre Verpflichtung nicht der Zivilgesellschaft und der Kirche allein zu überlassen, geschweige denn, sie daran zu hindern oder gar zu kriminalisieren.“

Menschenkette in Pforzheim kommt nicht zustande

Auch evangelische Kirchengemeinden in Mannheim, Heidelberg, Sandhausen und Reilingen wollen am Samstagmittag eine Menschenkette bilden, in Pforzheim war es ursprünglich geplant, kommt aber dort nicht zustande.

Info und Treffpunkt

In Karlsruhe sammeln sich die Teilnehmer um 11.30 Uhr an der Pädagogischen Hochschule und im Schlossgarten.

Informationen zur Aktion unter: www.rettungskette.eu

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