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Opfer ist „unendlich wütend“

Nach Angriff auf Karlsruher AfD-Politiker mit Stichwaffe: Behörden verzichten auf Haftbefehl gegen Angreifer

Bei einer privaten Miet-Auseinandersetzung wird ein 50-Jähriger verletzt. Das Opfer ist AfD-Mann, der 23-jährige mutmaßliche Täter Syrer. Die Ermittlungsbehörden lassen ihn auf freiem Fuß. Die Reaktionen im Netz sind beträchtlich.

Einsatz: Die Polizei trat auf den Plan, als ein junger Syrer seinen Vermieter malträtierte. Dem Votum der Staatsanwaltschaft zufolge kam der mutmaßliche Täter nicht in Haft. Foto: Friso Gentsch/dpa

Der Videoclip erfreut sich im Netz eines gewissen Interesses. Es zeigt einen Krankenhauspatienten im Städtischen Klinikum Karlsruhe, der sich als Alexander Arpaschi zu erkennen gibt und den Grund für seinen Aufenthalt im Hospital schildert.

Eigenen Angaben zufolge wurde der 50-Jährige Opfer eines Mannes aus Syrien, der mit einem Stichwerkzeug auf ihn losgegangen sei. Die Auseinandersetzung trug sich in einer Wohngemeinschaft in der Durlacher Allee zu, Arpaschi fungiert eigenen Einlassungen zufolge als Vermieter.

Als er dem 23-jährigen Syrer wegen angeblicher Belästigung von Mitbewohnerinnen die fristlose Kündigung überbringen wollte, griff dieser zur Stichwaffe und brachte dem 50-Jährigen Verletzungen bei. Diesen Sachverhalt bestätigt ohne Namensnennung auch die Polizei. Arpaschi selbst bilanziert einen teilweise durchtrennten Bizeps, eine durchtrennte Schlagader, einen ausgekugelten Finger und weitere Blessuren. Das Video endet mit dem Bekenntnis des Krankenhauspatienten, er sei „unendlich wütend“.

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