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Was war der Auslöser für den Lärm

Nächtliches Geräusch in Karlsruhe-Knielingen verunsichert Anwohner

Nächtliche Geräusche, die nicht zuzuordnen sind, können die Menschen verunsichern. So in der Nacht von Montag auf Dienstag. Im Westen der Stadt war kurz nach 22 Uhr ein durchdringender Ton zu hören. Viele Menschen riefen daraufhin bei der Polizei an.

Druck im Kessel: Ein geöffnetes Überdruckventil des Dampfkraftwerks der EnBW im Rheinhafen sorgte für Anrufe bei der Polizei Foto: Jörg Donecker

Ein durchdringender Pfeifton und ein Rauschen, das mancher auch mit dem Geräusch eines tieffliegenden Flugzeuges verglich, sorgte im Karlsruher Westen und vor allem im Stadtteil Knielingen für Sorgen. Mancher Bürger lief sogar auf die Straße, andere riefen das Polizeirevier Karlsruhe-West an.

Das Geräusch ertönte am Montagabend ab 22.45 Uhr und war bis 22.55 Uhr zu hören. Über mehrere Stunden riefen Bürger in der Folge bei der Polizei in dieser Sache an. Viele Anrufer verwiesen auf die Richtung Rheinhafen.

Wasserschutzpolizei geht auf Suche

Bekanntlich liegen im Karlsruher Westen auch zahlreiche Industrieanlagen wie Hafen oder Raffinerie, die potenziell für Lärm infrage kommen.

Auch die im Rheinhafen stationierte Wasserschutzpolizei hatte das Geräusch gehört und machte sich auf Ursachenforschung, wie ein Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums Einsatz in Göppingen am Dienstag gegenüber den BNN sagte.

Dabei stellte sich heraus, dass das Geräusch vom Kohlekraftwerk der EnBW in der Fettweisstraße verursacht worden war. Dort hatte sich für zehn Minuten ein Sicherheitsventil geöffnet und schloss sich dann wieder. „Da war offenbar zu viel Druck im Kessel“, so der Sprecher des Präsidiums gegenüber den BNN.

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