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Kommentar

Neue Wege im Karlsruher Einzelhandel

Eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom lässt aufhorchen. 79 Prozent der Teilnehmer sorgen sich während der Corona-Krise um die Zukunft der kleineren Geschäfte in den Innenstädten.

Vom Marktplatz aus sieht man über die Kaiserstraße hinweg bis hin zum Schloss Karlsruhe. Foto: Foto: Rake Hora/BNN

Doch nicht jeder der Befragten traut sich derzeit zum Einkaufen in eine Großstadt, und dazu vermissen zwei Drittel der Leute ein gutes Online-Angebot ihrer Lieblingshändler vor Ort.

Für den Einzelhandel ist dieses Votum ein klarer Auftrag: Selbst kleinere Ladengeschäfte müssen die Zeichen der Zeit erkennen und beim Werben um die Kundschaft neue Wege beschreiten. Der Online-Versand von Waren ist während der Corona-Krise ebenso eine Lebensversicherung für Familienbetriebe wie die Präsentation ihrer Angebote in den sozialen Medien oder auf der Homepage.

Die Kundschaft muss die neuen Wege aber auch mitgehen und im Internet gezielt nach lokalen Angeboten Ausschau halten. Wer beim Online-Shopping während und nach der Krise weiterhin ausschließlich auf den Seiten der Branchenriesen stöbert, führt den guten Vorsatz zur Unterstützung der Innenstadtläden nämlich ad absurdum.

Sicherlich erfordert die Suche nach Karlsruher Anbietern im Internet etwas Zeit. Und manchmal braucht es anstatt eines Mausklicks auch einen Telefonanruf. Aber über zu wenig Zeit in den eigenen vier Wänden hat sich während der Corona-Krise noch niemand beklagt.

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